Mondfinsternis in Spanien 2026
Nach der totalen Sonnenfinsternis vom 12. August folgt in Spanien bereits das nächste astronomische Ereignis: In der Nacht zum Freitag, den 28. August, ist eine partielle Mondfinsternis zu sehen.
Wer das Ereignis beobachten möchte, muss früh aufstehen: Das Phänomen beginnt um 3.23 Uhr mit dem Eintritt des Mondes in den Halbschatten der Erde. Ab etwa 4.34 Uhr beginnt die partielle Phase.
Ihren Höhepunkt erreicht die Mondfinsternis gegen 6.12 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich rund 96 Prozent der Mondscheibe im Schatten der Erde.
Rötlicher Mond wie beim Sonnenuntergang
Der Mond wird während der Finsternis nicht vollständig dunkel. Sonnenlicht, das durch die Erdatmosphäre fällt, erreicht weiterhin die Mondoberfläche. Dabei wird vor allem das rötliche Licht der Sonnenuntergänge zur Erde hin abgelenkt. Deshalb kann der Mond während der Finsternis einen rötlichen Farbton annehmen.
Dass die Mondfinsternis nur zwei Wochen nach der Sonnenfinsternis stattfindet, ist kein Zufall. Am 12. August stand der Mond zwischen Erde und Sonne.
Am 28. August ist Vollmond. Durch die Neigung der Mondbahn um rund fünf Grad zur Erdbahn kommt es allerdings nicht bei jedem Vollmond zu einer Finsternis. Diesmal stehen Sonne, Erde und Mond so günstig, dass der Mond in den Erdschatten gelangt.
🌕 El 28 de agosto, el cielo vuelve a darnos una cita.
🌘 Un eclipse parcial de Luna será visible desde toda España.
La fase parcial comenzará a las 04:34 h y alcanzará su máximo a las 06:12 h (una hora menos en Canarias), con cerca del 96 % del disco lunar en sombra. 🧵👇 pic.twitter.com/AkaMoSaNXd
— Ministerio de Ciencia, Innovación y Universidades (@CienciaGob) August 19, 2026
Auch an der Costa del Sol zu sehen
Die partielle Mondfinsternis kann grundsätzlich von ganz Spanien aus beobachtet werden. Allerdings unterscheiden sich die Bedingungen je nach Standort.
Für die Costa del Sol bedeutet das: Der Mond wird sich gegen Ende der Finsternis bereits dem Horizont nähern. In Málaga und anderen Orten der Region wird die Mondfinsternis deshalb nicht bis zum Ende zu sehen sein. Je weiter westlich der Beobachtungsort liegt, desto länger bleibt der Mond über dem Horizont.
Besonders gute Bedingungen gibt es unter anderem in den westlichen Teilen Andalusiens sowie in Extremadura, Galicien und Teilen von León. Dort kann ein größerer Teil der Finsternis beobachtet werden.
Anders als bei einer Sonnenfinsternis sind keine speziellen Schutzbrillen erforderlich. Der Mond kann während der gesamten Finsternis mit bloßem Auge betrachtet werden. Auch für Fotos ist kein besonderes Equipment notwendig.
Quellen: Ministerio de Ciencia, Instituto Geográfico Nacional (IGN), El País





























































