Die spanische Regierung hat bei der Europäischen Kommission offiziell Unterstützung wegen der angespannten Migrationslage in Ceuta beantragt.
Nach Angaben der EU-Kommission soll die Unterstützung unter anderem dazu beitragen, den Grenzschutz und die damit verbundene Sicherheitsinfrastruktur zu verstärken sowie ausreichende Kapazitäten für die Aufnahme von Migranten, darunter unbegleitete Minderjährige, bereitzustellen.
Die EU-Kommission will den Antrag nun zügig prüfen und anschließend über eine Unterstützung entscheiden. Über das entsprechende Instrument können bis zu 80 Prozent der bewilligten Mittel vorfinanziert werden. Spanien hatte dieses Verfahren bereits bei früheren Phasen erhöhter Migration genutzt.
Die Europäische Kommission hatte Spanien in den vergangenen Wochen bereits logistische und finanzielle Unterstützung angeboten. Nun liegt erstmals ein formeller Antrag auf die Nothilfe vor.
Nach Angaben der EU-Kommission können die Mittel auch für Maßnahmen im Zusammenhang mit Grenzschutz und Aufnahmeinfrastruktur eingesetzt werden.
Die Kommission will die Situation nach eigenen Angaben schnell bewerten, nannte aber noch keinen konkreten Zeitpunkt für ihre Entscheidung.
Quellen: Europäische Kommission, La Moncloa, Málaga Hoy.





























































