Andalusien: Málaga-Stadt, Mijas und Marbella müssen sich abriegeln

Die Gemeinden haben die Grenzen von 500 Infizierten pro 100.000 Einwohnern überschritten. Auch Estepona und Fuengirola sind betroffen.

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Expertenrat Andalusien
Der Expertenrat hat für Freitag ein neues Treffen angekündigt, bei dem über die Verschärfung der Corona-Maßnahmen entschieden werden soll.

Mehr Gemeinden überschreiten kritische Grenze

Wie bereits erwartet, werden weitere Gemeinden in der Provinz Málaga geschlossen (“Cierre perimetral”), weil sie die von der andalusischen Regierung festgelegte 14-Tage-Inzidenz von 500 Fällen je 100.000 Einwohner überschritten haben.

Im Moment (Stand 18. Januar 2021) sind dies unter den größeren Küstengemeinden Málaga-Stadt (671 Fälle), Benalmádena (512), Rincón de la Victoria (621) Mijas (614), Fuengirola (565), Estepona (584), und Marbella (706). All diese Gemeinden dürfen nur mit triftigem Grund betreten oder verlassen werden. Als triftiger Grund gilt beispielsweise der Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zum Notar.

Die Regelung tritt in Kraft, sobald sie im andalusischen Amtsblatt BOJA veröffentlicht ist. Dies kann jeden Moment geschehen. Nach Angaben der andalusischen Regierung werden die Maßnahmen jeden Montag und Donnerstag überprüft und jeweils 14 Tage verlängert.

Diese Gemeinden kommen zu den bereits am Wochenende  abgeschlossenen Gemeinden hinzu, die ebenfalls die 500 Fälle Grenze überschritten hatten. Im Moment sind folgende Gemeinden abgeriegelt, das heißt, die Ein– und Ausreise ist nur mit triftigem Grund gestattet: Teba, Almargen, Monda, Alameda, Salares, Ardales, Igualeja, El Borge, Benamocarra, Cartajima, Coín, Alfarnatejo, Alhaurín el Grande, Algatocín, Alcaucín, Alfarnate, Villanueva del Rosario, Moclinejo, Gaucín, Álora, Faraján, Sayalonga, Comares, Vélez-Málaga, Genalguacil, Ronda, Algarrobo, Mollina, Cañete la Real, Benarrabá, Manilva, Alhaurín de la Torre, Canillas de Albaida, Villanueva del Trabuco, Arenas, Tolox, Carratraca, Campillos, Benalmádena, Rincón de la Victoria, Málaga-Stadt, Mijas, Fuengirola, Estepona, Cártama und Marbella.

Wie die Zahlen aktuell in den einzelnen Gemeinden aussehen, kann man auf dieser Seite nachschauen. Unter www.mapacovid.es kann man unter Eingabe eines Ortes die jeweilige Warnstufe und die entsprechenden Maßnahmen abrufen (in spanischer Sprache).

Neue Expertenrunde in dieser Woche

Andalusiens Vizepräsident Juan Marín kündigte heute ein neues Expertentreffen für Freitag an, bei dem über eine mögliche weitere Verschärfung der Maßnahmen entschieden werden soll, wenn die Infektionskurve nicht abflaut.

Diesen Mittwoch findet außerdem eine Sitzung mit allen spanischen Ministerpräsidenten statt, in der unter anderem beschlossen wird, ob es in Andalusien zu einer Ausgangssperre ab 20 Uhr kommt. Bisher gilt diese noch zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens.

Quelle: Junta de Andalucia, Diario SUR

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