Corona-Aktuell: steigenden Inzidenzen – stabile Lage in den Krankenhäusern

Das Treffen der Gesundheitsexperten in Málaga ist ausgefallen – gesamte Provinz verharrt vorerst auf Risikostufe 0

Corona in Spanien
Mitte Dezember soll in Andalusien die Impfung für Kinder unter 12 Jahren beginnen
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7-Tage-Inzidenz in der Provinz Málaga bei 60

Für die Provinz Málaga wurden heute 146 Positivgetestete gemeldet. Am Mittwoch der Vorwoche lag die Zahl der Neuinfizierten bei 148. Die 14-Tage-Inzidenz, die die Anzahl der Neuinfektionen an Covid-19 in den letzten 14 Tagen je 100.000 Einwohner abbildet, ist im Vergleich zur Vorwoche von 89 auf 117 gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat die 7-Tage-Inzidenz ebenfalls von 45 auf 60 Positivgetestete je 100.000 Einwohner zugelegt.

In den Krankenhäusern der Provinz Málaga hat sich die Lage gegenüber der Vorwoche zumindest teilweise etwas verbessert. Stationäre behandelt werden jetzt 78 Patienten (Vorwoche: 84). Auf den Intensivstationen ist die Zahl der Patienten seit dem 24. November hingegen von 19 auf 24 gestiegen. Der Anteil der Corona-Patienten im Verhältnis zur Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Betten beträgt jetzt 2,9 Prozent (Vorwoche: 3,0 Prozent). Gestorben sind in der Provinz Málaga seit Pandemiebeginn in Verbindung mit dem Corona-Virus 2.012 Personen (Vorwoche: 2.007).

14-Tage-Inzidenzen in den Gemeinden

Für die nachstehend aufgeführten Gemeinden der Provinz Málaga wurden am heutigen Mittwoch folgende Werte für die 14-Tage-Inzidenz ermittelt: Antequera (53), Alhaurín de la Torre (87), Alhaurín El Grande (28), Coín (414), Casares (14,5), Manilva (128), Estepona (123), Fuengirola (150), Mijas (84), Marbella (144), Benahavís (103), Istán (0), Ojén (52), Monda (519), Torremolinos (175), Benalmádena (155), Ronda (216), Rincón del la Victoria (115), Algarrobo (92), Nerja (114), Torrox (128) und Vélez Málaga mit Torre del Mar (98). In der Provinzhauptstadt Málaga liegt die 14-Tage-Inzidenz jetzt bei 113 Positivgetesteten je 100.000 Einwohner.

Für die sechs Gesundheitsbezirke der Provinz Málaga wurden heute folgende Werte für die 14-Tage-Inzidenz gemeldet: Serranía (152,7), Costa del Sol (134,6), Valle del Guadalhorce (125,4), Málaga (112,7), Axarquía (97) und La Vega (49).

Treffen der Gesundheitsexperten verschoben – Risikostufe 0 bleibt vorerst

Infolge der stetig steigenden Inzidenzen war für heute ein Treffen der hiesigen Gesundheitsexperten vorgesehen, um für einige der sechs Gesundheitsbezirke neue Restriktionen zu beschließen. Konkret sollte darüber befunden werden, ob die Risikostufe für die Bezirke Serranía, Costa del Sol, Valle del Guadalhorce, Málaga und wahrscheinlich auch Axarquía von derzeit 0 auf 1 angehoben wird.

Während es in der Risikostufe 0 keine Auflagen innerhalb der neuen Normalität für Gastronomiebetriebe, Bars, Pubs und Diskotheken gibt, bedeutet Gesundheitsrisikostufe 1 gleichsam das Inkrafttreten einer Sperrstunde ab 2 Uhr, sowie Kapazitätsbeschränkungen (acht Personen an einem Tisch im Innenbereich, zehn Personen im Außenbereich).

Die zumindest aus kurzfristiger Sicht gute Nachricht für die Gastronomie ist, dass die Sitzung der Experten nicht wie angekündigt am heutigen Mittwoch stattgefunden hat, sondern möglicherweise erst nach dem kommenden langen Brückenwochenende abgehalten wird.

Fallzahlen für Andalusien

Für Andalusien wurden heute 868 Positivgetestete gemeldet (Vorwoche 783). Die 14-Tage-Inzidenz hat seit dem 24. November von 77 auf nunmehr 106 Positivgetestete je 100.000 Einwohner zugelegt. Die 7-Tage-Inzidenz ist im gleichen Zeitraum von 40 auf 54 je 100.000 Einwohner gestiegen.

Im Hinblick auf die 14-Tage-Inzidenz lauten die Werte für die acht andalusischen Provinzen, Stand heute, wie folgt: Córdoba (149), Huelva (143), Málaga (117), Almería (116), Sevilla (102), Cádiz (96), Jaén (89) und Granada (53).

Bezüglich der Krankenhausbelegung durch an Covid-19 erkrankte Patienten in Andalusien ist diese geringfügig von 266 auf jetzt 294 Patienten gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat allerdings die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Corona-Patienten relativ stark von 50 auf 69 zugelegt. Gestorben sind in der Region seit Beginn der Pandemie an oder mit dem Corona-Virus 11.408 Menschen (Vorwoche: 11.392).

Kinderimpfung kommt – Probleme beim Booster für Langzeiturlauber

Am Montag gab die andalusische Landesregierung bekannt, dass die Impfung von Kindern unter 12 Jahren noch im laufenden Monat, wahrscheinlich gegen Mitte Dezember beginnen soll. Die Impfkampagne ist für alle Kinder von 0 bis 11 Jahren ausgelegt.

Unterdessen klagen viele Langzeiturlauber, dass sie bezüglich der Auffrischungs-Impfung in den Gesundheitszentren der Region teilweise abgewiesen werden. In den vergangenen Tagen haben uns viele Anfragen zu diesem Thema erreicht. Einen ausführlichen Artikel zum aktuellen Stand lesen Sie hier auf diesem Portal.

Corona in Spanien: Inzidenzen weiter kräftig im Aufwind

In Spanien notiert die 14-Tage-Inzidenz heute bei 217 Positivgetesteten je 100.000 Einwohner (24. November: 145). Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz ist ebenfalls gestiegen und liegt jetzt bei 121 (Vorwoche: 85). In der Bundesrepublik Deutschland hat sich die Lage gegenüber der Vorwoche zwar weiter verschärft, allerdings steigt die Inzidenz nun weniger stark als in den vergangenen Wochen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) heute bei 443 Infizierten je 100.000 Einwohner. Am 24. November lag dieser Wert bei 404,5. Deutlich schlimmer ist die Lage nach wie vor in Österreich mit einer 7-Tage-Inzidenz von jetztum die 900. Immerhin konnte gegenüber der Vorwoche (1107), nach Wochen stark steigender Inzidenzen, endlich wieder ein Rückgang verzeichnet werden. In der Schweiz ist dieser Wert im Wochenvergleich von 449 auf 602 gestiegen.

Deutschland, Österreich und die Schweiz gelten ohne Ausnahmen aus spanischer Sicht aktuell und bis einschließlich 5. Dezember 2021 als Risikogebiete. Aus deutscher Sicht gilt Spanien momentan nicht als Risikogebiet. Diese Einschätzung könnte sich indes bereits am kommenden Freitag ändern.

Quellen: Junta de Andalucía, Gobierno de España – Ministerio de Sanidad, Diario SUR, Europa Press, RKI, AGES, BAG

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