Datenleck bei Booking, auch Kunden in Spanien und Deutschland betroffen

Der Hackerangriff bei Booking in Spanien betrifft zahlreiche Kunden europaweit

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Hackerangriff bei Booking in Spanien

Am Sonntag, den 12. April, informierte die Buchungsplattform Booking.com Kunden per E-Mail darüber, dass „verdächtige Aktivitäten“ festgestellt worden seien und Buchungsdaten in fremde Hände gelangt sein könnten.

Wer das Portal genutzt hat, um Urlaub in Spanien oder an der Costa del Sol zu buchen, sollte jetzt aufmerksam sein.

Zu den möglicherweise abgerufenen Daten gehören Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Postanschriften sowie alle weiteren Informationen, die Gäste bei der Buchung mit der jeweiligen Unterkunft geteilt hatten.

Als Sofortmaßnahme hat Booking.com nach eigenen Angaben die PIN-Nummern der betroffenen Buchungen geändert.

Laut der Plattform mit Sitz in den Niederlanden waren Passwörter von Nutzerkonten, Zahlungsdaten und Finanzinformationen nicht betroffen. Allerdings reichen die erbeuteten Kontaktdaten aus, um gezielte Betrugsversuche zu starten.

Davor warnt das Unternehmen ausdrücklich: Booking.com werde Kunden niemals per E-Mail, Telefon, SMS oder WhatsApp auffordern, Kreditkartendaten zu übermitteln oder eine Banküberweisung zu tätigen, die von der Buchungsbestätigung abweicht.

Wer eine solche Nachricht erhält, sollte nicht reagieren und den Absender blockieren. Bei Verdacht auf Betrug empfiehlt es sich, die Bank zu informieren und Anzeige zu erstatten.

Quellen: El País, El Mundo, Málaga Hoy, Hosteltur, Netzwelt. 

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