Olivia Valère, die Königin des Nachtlebens von Marbella, ist tot

Die französische Unternehmerin, die an Krebs erkrankt war, verstarb am Donnerstag in Paris im Alter von 75 Jahren. Ihre Partys in Marbella waren legendär

Olivia Valère
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Trauer um Olivia Valère

Olivia Valère, die jahrzehntelang als Königin des Nachtlebens von Marbella bekannt war, ist vergangene Woche in ihrem Haus in Paris gestorben, ein Jahr nachdem bei ihr Krebs diagnostiziert wurde. Sie wurde 75 Jahre alt.

Die Beerdigung fand nach Angaben lokaler Medien am Freitag, den 10. Juni auf dem jüdischen Friedhof von Casabermeja statt. Zur Beerdigung kamen neben dem Ehemann und den Kindern von Olivia Valère auch zahlreiche Freunde, darunter Marbellas Bürgermeisterin María Ángeles Muñoz.

Olivia Valére kam in den 1980er Jahren an die Costa del Sol, nachdem sie in Paris eine erfolgreiche Diskothek betrieben hatte. In Zusammenarbeit mit dem libanesischen Geschäftsmann Raymond Nakachian und seiner Frau, der koreanischen Opernsängerin Kimera, die sie in Frankreich kennen gelernt hatte, eröffnete sie ihren ersten Nachtclub im Hotel Puente Romano in Marbella. Der Club wurde bei den Jetsettern der damaligen Zeit sehr beliebt.

Jahre später, im Juli 2000, erfüllte sie sich ihren größten Traum und eröffnete zwischen Puerto Banús und Marbella eine Diskothek, die ihren Namen trägt. Sie erregte einige Kontroversen aufgrund fragwürdiger städtebaulicher Entscheidungen der damals in Marbella regierenden Partei des umstrittenen Bürgermeisters Jesús Gil. Dennoch wurden die Diskothek und der Name Olivia Valère zum Synonym für Party, Luxus und Spaß.

Tempel des Nachtlebens

Die Diskothek wurde sogar als „Tempel des Nachtlebens“ bezeichnet. Zu ihren Kunden zählten unter anderem Fürst Albert von Monaco, Bruce Willis, Camilo José Cela, Eva Longorio und Antonio Banderas. Auch Supermodel Naomi Campbell, eine gute Freundin von Olivia, war bei der Einweihungsparty dabei.

Mit Olivia Valère hat Marbella nicht nur eine berühmte Einwohnerin, Persönlichkeit und Geschäftsfrau verloren, sondern auch ein Frau, die am glücklichsten war, wenn sie sah, wie andere Menschen sich vergnügten. „Viele Leute, die in meinen Club kommen, wollen sich mit mir fotografieren lassen, und ich freue mich darüber, denn sie sind glücklich, aber ich bin es noch mehr“, sagte sie einmal.

Quellen: Diario SUR, El País, Vanitas, RTV Marbella, Antena 3 Noticias.

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