Andalusien: Keine Verschärfung der Restriktionen vorgesehen

Juan Manuel Moreno will Wirtschaftsaktivität und Mobilität trotz steigener Infektionszahlen nicht weiter einschränken. Die endgültige Entscheidung trifft der andalusische Expertenrat am Mittwoch.

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Restriktionen in Andalusien
Andalusiens Ministerpräsident Juan Manuel Moreno und Gesundheitsminister Jesús Aguirre im Universitätskrankenhaus in Sevilla.

Konzentration auf die Impfungen

Eine Verschärfung der restriktiven Maßnahmen in Andalusien ist keine Option, zumindest nicht im Moment. Das erklärte der andalusische Ministerpräsident Juan Manuel Moreno nach seinem heutigen Besuch im Universitätskrankenhaus in Sevilla. Er wies allerdings darauf hin, dass die endgültige Entscheidung, wie es im Kampf gegen das Coronavirus weitergeht, vom andalusischen Expertenrat getroffen wird, der diesen Mittwoch zusammentrifft. Die bisherigen Regeln gelten bis zum 9. April. Am Mittwoch wird auch entschieden, ob die Reisen zwischen den andalusischen Provinzen wieder erlaubt werden.

“Es ist nicht unser Plan, die Wirtschaftstätigkeit oder die Mobilität der Bürger restriktiver zu gestalten. Im Moment können wir die vierte Welle kontrollieren, aber wir müssen sehr vorsichtig sein“, erklärte Moreno.

Der Ministerpräsident verteidigt noch einmal seine Strategie, die Provinzen während der Osterzeit geschlossen zu halten: “Andalusien ist in dieser Hinsicht die strikteste Region in Spanien gewesen. Ich bin mir bewußt, dass das ein großes Opfer war.“ Moreno bestand auf der Notwendigkeit, weiterhin eine umsichtige und verantwortungsvolle Haltung gegenüber dem Virus einzunehmen und wies auch auf den derzeitigen Aufwärtstrend bei der Zahl der Krankenhausaufenthalte und Ansteckungen hin.

Impfung der Bevölkerung im Alter von 70 bis 79 Jahren beginnt

Währenddessen haben eine Million Andalusier am heutigen Montag mindestens eine Dosis des Impfstoffs erhalten. „Das ist nicht nur eine Zahl. Es sind Geschichten der Hoffnung. Wir sind die autonome Region mit den meisten Geimpften, aber wir müssen schneller vorankommen,” erklärte Moreno auf seinem Twitter-Account.

Das andalusische Gesundheitsministerium beginnt diesen Montag mit der Gruppe der 70 bis 79-Jährigen, nachdem die Impfung der über 80-Jährigen bereits weit fortgeschritten und in vielen Provinzen abgeschlossen ist. Die Gruppe der 70 bis 79-Jährigen setzt sich aus 677.542 Personen zusammen. Sie bekommen die Impfstoffe von Pfizer/Biontec und Moderna.

Quelle: Junta de Andalucia, Málaga HOY, Twitter.

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2 BEMERKUNGEN

  1. Muß ich mich, Residentin, erfaßt im spanischen Gesundheitssystem, Jahrgang 1948, um einen Impftermin bemühen oder erfolgt Terminvergabe automatisch?

    • Sehr geehrte Frau Sitt,
      als Residentin und erfaßt im spanischen Gesundheitssystem müssten Sie automatisch benachrichtigt werden. Wichtig ist, dass Ihre Kontaktdaten aktualisiert sind.
      Herzliche Grüße,
      Sabine Schulz

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