Weitere 35 Bewohner der Sperrzone von Grazalema in der Provinz Cádiz dürfen in ihre Häuser zurückkehren. Das gab der andalusische Innenminister Antonio Sanz bekannt.
Die Genehmigung erfolgte, nachdem das technische Komitee das gesamte Wochenende über vor Ort gearbeitet und seine Analysen und Bewertungen an die Einsatzleitung übermittelt hatte.
Alle Bewohner Grazalemas hatten ihre Häuser am 5. Februar verlassen müssen, nachdem eine Abfolge von Sturmtiefs das Bergdorf stark getroffen hatte.
Die Bewohner wurden überwiegend in Ronda untergebracht. Am 16. Februar kehrte die Mehrheit der rund 1.600 Einwohner zurück; nach den weiteren Rückkehrgenehmigungen am Mittwoch, Donnerstag und Sonntag befinden sich derzeit noch rund 86 Personen außerhalb ihrer Häuser.
Die Experten setzten im Gelände auf Georadar-Scanning mit verschiedenen Antennen, seismische Tomographie sowie GNSS-Positionierung.
Diese geodätische Methode ermöglicht es, Verschiebungen, Verformungen oder Setzungen von Bauwerken und Geländeabschnitten in Echtzeit oder in regelmäßigen Abständen mit dezimetrischer Genauigkeit zu messen – ein Verfahren, das bei Erdrutschen, an Brücken oder Dämmen eingesetzt wird. Dazu kamen Luftbilder von Drohnen.
Quelle: Junta de Andalucía
























































