Günstigster Supermarkt Spanien 2026
Wer beim Lebensmitteleinkauf auf den Preis achtet, kann in Spanien je nach Supermarkt erheblich sparen.
Nach dem aktuellen Supermarktvergleich der Verbraucherorganisation OCU beträgt die durchschnittliche Differenz zwischen dem günstigsten und dem teuersten Geschäft 1.310 Euro pro Jahr. Grundlage ist ein Warenkorb mit 244 Produkten.
An der Spitze der OCU-Rangliste steht 2026 erneut Supermercados Dani. Die andalusische Kette erreicht beim OCU-Warenkorb den Preisindex 100.
Die einzelnen Produkte werden entsprechend ihrem Anteil an den Ausgaben der Haushalte gewichtet. Das günstigste Preisniveau erhält den Index 100, die Werte der anderen Ketten werden dazu ins Verhältnis gesetzt. Ein Index von 105 bedeutet somit ein Preisniveau von etwa fünf Prozent über dem Referenzwert.
Auf Dani folgen Family Cash und Tifer mit jeweils 102 sowie Alcampo und Supeco mit 103. Für den Modell-Warenkorb veranschlagt die OCU bei Dani durchschnittlich 5.788 Euro im Jahr. Bei Alcampo sind es 5.942 Euro, bei Lidl 6.054 Euro und bei Mercadona 6.094 Euro.
Auf der eigenen Internetseite listet Dani derzeit zwei Filialen in der Provinz Málaga, darunter in Málaga und in Fuengirola.
Die Untersuchung zeigt gleichzeitig, dass der Preisunterschied stark vom jeweiligen Ort abhängt. In Madrid kann die Differenz zwischen dem günstigsten und teuersten Geschäft laut OCU bis zu 4.381 Euro jährlich betragen.
In Mieres in Asturien sind es dagegen lediglich 381 Euro. Zu den günstigsten Städten gehören Torrent, Villarreal und Santa Pola in der Comunidad Valenciana.
Untersuchung in 38 spanischen Städten
Für die Untersuchung hat die OCU 101.520 Preise in 690 Geschäften in 38 Städten sowie bei Online-Supermärkten erfasst. Die Preise von 244 Produkten aus 80 Warengruppen wurden anschließend für 189 Städte ausgewertet. Der durchschnittliche Preis des OCU-Warenkorbs liegt 2026 bei 6.602 Euro im Jahr.
Insgesamt sind die Preise des untersuchten Warenkorbs gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent gestiegen. Besonders deutlich verteuerten sich frische Produkte mit durchschnittlich 4,7 Prozent.
Fisch wurde laut OCU im Schnitt um 8,6 Prozent teurer, Fleisch um 3,7 Prozent sowie Obst und Gemüse um 3,5 Prozent. Über einen Zeitraum von fünf Jahren ist der OCU-Warenkorb inzwischen um 39,5 Prozent teurer geworden.
Unter den großen, landesweit vertretenen Ketten liegt Alcampo erneut vorn. Die Kette kommt auf einen Preisindex von 103. Dahinter folgen Supeco mit ebenfalls 103 sowie Lidl und Mercadona mit jeweils 105.
Die deutsche Kette Aldi erreicht einen Preisindex von 107 und kommt beim OCU-Warenkorb auf durchschnittlich 6.172 Euro im Jahr. Damit ist Alcampo die günstigste der großen Ketten mit landesweiter Präsenz, während Dani in der Gesamtwertung aller untersuchten Ketten den ersten Platz belegt.
Gleichzeitig konnte Lidl seine Position deutlich verbessern: Die Kette war laut OCU in 60 der untersuchten Städte die günstigste Wahl, gegenüber 18 Städten im Vorjahr.
Quellen: OCU, El País, Cadena SER



























































