Über 9.000 Läufer kommen zum 101 Kilometerlauf der spanischen Legión in Ronda

Vom 8. bis 10. Mai treten rund 9.000 Sportler in der Serranía de Ronda an – zu Fuß oder mit dem Mountainbike, bei Tag und bei Nacht.

101 Kilometer La Legión Ronda

101 Kilometer La Legión Ronda

Die spanische Legion organisiert zum bereits 26. Mal den legendären 101-Kilometer-Lauf durch die Bergwelt der Provinz Málaga. Start und Ziel ist vom 8. bis 10. Mai Ronda; die Strecke führt durch Arriate, Setenil de las Bodegas, Alcalá del Valle, Montejaque und Benaoján.

Drei Wettbewerbsformen stehen zur Wahl: der Fußmarsch als Einzel- oder Teamwettbewerb über 24 Stunden sowie das Mountainbike-Rennen über 12 Stunden sowie der Kinderwettbewerb, der nicht mehr nur in Ronda stattfindet, sondern in allen Gemeinden entlang der Strecke.

Der Präsident der Provinzverwaltung in Málaga, Francisco Salado, stellte die Veranstaltung gemeinsam mit Oberst Fernando Sánchez Pérez vor. Salado bezeichnete den Wettkampf als nationale und internationale Referenz im Ultramarathon-Bereich – körperlich und mental extrem fordernd, aber gleichzeitig geprägt von den Werten der Legión: Kameradschaft, Disziplin, Ausdauer und Solidarität.

Unter den Teilnehmern sind Sportler (Zivilisten und Militärangehörige)  aus Portugal, Frankreich, Großbritannien, Irland, Belgien, Deutschland, Italien, den Niederlanden und Polen.

Logistik im militärischen Maßstab

Der organisatorische Aufwand ist enorm: 900 Legionäre, 10 Ärzte, 11 Krankenpfleger, 150 Physiotherapie-, Pflege- und Podologie-Studenten sowie 150 Freiwillige des Zivilschutzes sind im Einsatz. Dazu kommen Guardia Civil, Nationalpolizei und Lokalpolizei aller Etappengemeinden.

Für die medizinische Versorgung stehen vier Sanitätsstationen, sechs Krankenwagen für Basisversorgung, zwei für erweiterte Notfallversorgung und vier Intensivmobile bereit.

An Verpflegungspunkten alle fünf Kilometer (für Läufer) bzw. alle zehn bis fünfzehn Kilometer (für Radfahrer) warten unter anderem 27.000 Orangen, 23.000 Bananen, 23.500 Sandwiches, 10.000 Energieriegel und nachts warmer Kaffee und Brühe. An vier Stationen gibt es Mahlzeiten – kalt bei Kilometer 20 und 50, warm bei Kilometer 70 und im Ziel.

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