Zwei Tote nach Unwetter an der Costa del Sol

Hochwasser Málaga
Foto: 112

Das schwere Unwetter, das am Wochenende über die Provinz Málaga hinwegzog, hat zwei Todesopfer gefordert. Beide stammen aus Alhaurín el Grande und wurden am Samstagabend von den Wassermassen des Flusses Fahala mitgerissen.

Einer der Männer, Francisco, war Leiter des Gymnasiums IES Los Montecillos in Coín. Sein Leichnam wurde am Sonntag, den 28. Dezember, gefunden. Der zweite Mann, der Montag tot aufgefunden wurde, war ein Mitarbeiter einer bekannten Cafetería in Alhaurín, wird weiter gesucht.

Die Situation eskalierte innerhalb weniger Stunden. Die Warnstufe stieg rasch von Gelb auf Orange und schließlich auf Rot. Der Notdienst 112 aktivierte das Es-Alert-System, um die Bevölkerung zu warnen.

Besonders betroffen war das Tal des Guadalhorce, wo innerhalb weniger Stunden bis zu 130 Liter Regen pro Quadratmeter fielen.

Der Fluss erreichte in Cártama mit 5,70 Metern seinen höchsten jemals gemessenen Pegelstand, wie das hydrologische Netzwerk Hidrosur mitteilte.

In Cártama Estación, Doña Ana und weiteren Orten der Region standen zahlreiche Häuser und Geschäfte unter Wasser. Die Einsatzkräfte mussten allein in der Provinz Málaga 304 Mal ausrücken.

Die Polizei fand den Kleintransporter der beiden Vermissten rund 1,6 Kilometer flussabwärts ihres letzten bekannten Aufenthaltsorts.

Quellen: El Mundo, Málaga HOY, Diario SUR, 112

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