Die Gemeinde Coín trauert um ihren Pfarrer. José Amalio González, Priester der Pfarrkirche San Juan, ist am Donnerstagmorgen bei einem Verkehrsunfall auf der Landstraße A-7053 im Gemeindegebiet von Mijas ums Leben gekommen. Er wurde 54 Jahre alt.
Der Unfall ereignete sich gegen 11.20 Uhr. Zeugen meldeten dem andalusischen Notruf 112 einen Frontalzusammenstoß, an dem zwei Pkw und ein Motorrad beteiligt waren.
Die alarmierten Rettungskräfte – darunter der Notarztdienst 061, die Verkehrseinheit der Guardia Civil, Straßenmeisterei und Feuerwehr – konnten beim Eintreffen nur noch den Tod des Motorradfahrers feststellen. Zwei weitere Personen wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Nachricht verbreitete sich in Coín innerhalb weniger Stunden. Die Gemeinde hat einen offiziellen Trauertag für Freitag ausgerufen und die für Samstag geplanten Veranstaltungen zum andalusischen Regionalfeiertag abgesagt.
Auch Alhaurín el Grande, zu dessen Außenbezirk Villa del Guadalhorce gehört, wo González ebenfalls Messen hielt, schloss sich dem Trauertag an.
González war in der Region eine bekannte und geschätzte Persönlichkeit. Seine ersten Priesterjahre verbrachte er im Malagaer Stadtteil Puerto de la Torre, später in Antequera, wo er als Pfarrer von San Pedro y Santiago wirkte und 2011 zum Erzpriester – einem kirchlichen Leitungsamt für einen Bezirk mehrerer Pfarreien – ernannt wurde.
Dort galt er laut einem Kommuniqué der Diözese Málaga wegen seiner Offenheit, Energie und Fähigkeit, junge Menschen anzusprechen vor allem als „Priester der Jugend“.
2014 wechselte er nach Coín, wo er die Pfarreien San Juan, San Andrés und später San Miguel de Guaro übernahm. Seit 2023 betreute er zusätzlich die Pfarrei María Auxiliadora in Villa del Guadalhorce.
Quelleb: Diario SUR, Málaga HOY, Opinion de Málaga






















































