Wer am heutigen Mittwoch, den 4.März, geplant hat, sein Auto zu waschen, sollte besser warten.
Über der Provinz Málaga liegt derzeit eine dichte Schicht Sahara-Staub (Calima) in der Luft, die den Himmel leicht orange färbt. Der für heute angekündigte Regen wird Schmutz mit sich führen.
Jesús Riesco, Direktor bei der spanischen Wetterbehörde Aemet in Málaga, bestätigte, dass das Phänomen am Mittwoch deutlich auftreten wird. „Es gibt Schlammregen“, sagte er.
Die Regenwarnungen der Aemet gelten entlang der westlichen Costa del Sol, in der Provinzhauptstadt Málaga und in der Axarquía.
Laut dem europäischen Wettermodell, das von der Aemet bevorzugt verwendet wird, sind bis zu 25 Liter pro Quadratmeter für den Mittwoch möglich – vor allem im Küstenbereich.
Die stärksten Niederschläge werden im Bereich der Sierra de Mijas sowie rund um Marbella und Estepona erwartet.
Begleitet wird der Schlammregen von einem spürbaren Temperaturrückgang: Lagen die Höchstwerte am Dienstag noch bei über 20 Grad, sind für Mittwoch nur noch 15 Grad in Málaga-Stadt vorhergesagt. In den Gemeinden an der Costa del Sol sieht es ähnlich aus.
Damit ist die unstabile Wetterlage noch nicht vorbei. Aemet-Direktor Riesco rechnet zum Ende der Woche mit einem neuen Tiefdruckgebiet.
Nach einer Pause am Donnerstag soll ab Freitagmittag der Regen zurückkehren, auch der Samstag bleibt nass – erst am Sonntag dürfte sich die Lage beruhigen.
Kein Vergleich mit Calima aus dem Jahr 2022
Beim heutigen Schlammregen sind Vergleiche mit dem Extremereignis vom März 2022 nicht angebracht.
Damals hatte der Sturm Celia eine massive Calima-Welle erfasst und die gesamte Provinz Málaga mit einer dicken Schlammschicht überzogen, deren Beseitigung Wochen dauerte.
Diesmal, so Riesco, werden die Niederschläge „etwas ganz Normales“ sein – die Autos werden schmutzig, mehr nicht.
Quellen: Aemet, Diario SUR






















































