Die Johannisnacht (Noche de San Juan) gehört in Málaga zum Sommer wie kaum ein anderes Fest. Doch was am 23. Juni Tausende Menschen an die Strände der Costa del Sol zog, hinterlässt am nächsten Morgen ein bekanntes Bild: Plastikflaschen, Tüten, Dosen und andere Abfälle, so weit das Auge reicht.
Am Mittwochmorgen, dem 24. Juni, erwachten die Strände der Provinzhauptstadt Málaga unter einem Meer aus Müll – wieder einmal.
Bereits ab 5.30 Uhr rückten Mitarbeiter der städtischen Reinigungsfirma Limasam aus, um die am stärksten betroffenen Strandabschnitte zu säubern. Ziel war es, die Strände bis 10 Uhr wieder für Badegäste nutzbar zu machen.
Insgesamt waren 227 Mitarbeiter im Einsatz: 71 gehören zum regulären Strandpflegedienst der Hochsaison, weitere 156 wurden als Sonderverstärkung für diese Nacht abgestellt.
Unterstützt wurde die Mannschaft von 75 Fahrzeugen, darunter Traktoren, Strandreinigungsmaschinen, Hochdruckreiniger, Tankwagen und Müllsammler.

Besonders betroffen war der Strand La Malagueta im Zentrum der Stadt. Vorsorglich hatte die Stadt in der Nacht zuvor 40 Container mit je 1.000 Litern Fassungsvermögen sowie 330 Papierkörbe mit 50 Litern aufgestellt. Die Toilettenanlagen waren bis 2 Uhr nachts geöffnet.
Die Stadt Málaga hatte im Vorfeld eine Sensibilisierungskampagne gestartet und auf die Abfallmengen des Vorjahres hingewiesen, um Besucher zu mehr Rücksicht zu bewegen.
Nach der Johannisnacht 2025 hatte die städtische Reinigungsfirma Limasam 20,8 Tonnen Abfall von den Stränden in Málaga gesammelt – rund zehn Prozent weniger als im Jahr davor. Allein am Strand La Malagueta waren es damals fast zwölf Tonnen.
Wie viel in diesem Jahr zusammengekommen ist, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Quellen: Málaga HOY, Opinion de Málaga, Limasam




























































