Die Provinz Málaga hat am Samstag, den 27. Juni, gleich sieben Erdbeben verzeichnet. Das meldete das Instituto Geográfico Nacional (IGN), die spanische Behörde für Geografie und Geologie, die landesweit seismische Aktivitäten überwacht.
Alle Beben ereigneten sich zwischen 8 und 18 Uhr im Inneren der Provinz, vor allem im nördlichen Teil des Guadalhorce-Tals und im Südosten des Gebiets um Antequera.
Die Stärken lagen zwischen 1,5 und 2,0 auf der Richterskala. Keines der Beben wurde von der Bevölkerung wahrgenommen, obwohl einige sehr oberflächennah auftraten.
Das erste Beben registrierte das IGN um 8:08 Uhr bei Campillos mit einer Stärke von 1,9 und einer Tiefe von elf Kilometern. Um 11:25 Uhr folgte ein schwächeres Beben bei Ardales, im Norden des Gemeindegebiets: Stärke 1,5, Tiefe 18 Kilometer.
Zwei weitere Beben ereigneten sich in Campillos mit nur zehn Minuten Abstand: um 13:32 Uhr im östlichen Gemeindegebiet, Stärke 1,8, nur vier Kilometer tief; um 13:41 Uhr etwas weiter südöstlich, gleiche Stärke, sechs Kilometer Tiefe.
Um 14:10 Uhr registrierte das IGN ein Beben im Valle de Abdalajís, ebenfalls bei Stärke 1,8 und sechs Kilometern Tiefe. Um 17:33 Uhr bebte es erneut bei Campillos, diesmal an der Oberfläche in drei Kilometern Tiefe mit Stärke 2,0. Zwei Minuten später folgte ein weiteres Beben im Valle de Abdalajís direkt an der Erdoberfläche mit Stärke 1,7.
Keines der Beben war laut IGN gefährlich. Die Region um Campillos und das Valle de Abdalajís gehört jedoch zu den seismisch aktiveren Zonen der Provinz Málaga.
Quellen: Málaga HOY, Cadena SER, IGN
























































