Fuengirola: Drohnen retten in zwei Monaten neun Badegäste

Drohnen Rettungsdienst Costa del Sol
Foto: Ayuntamiento de Fuengirola

Die Drohnenüberwachung an den Stränden von Fuengirola hat im Juni und Juli neun Rettungs- und Hilfseinsätze für Badegäste durchgeführt. Das teilte die Stadtverwaltung mit.

Die vier eingesetzten Drohnen kamen auf 384 Flugstunden und insgesamt 2.653 Einsätze. Rund 85 Prozent davon entfielen auf routinemäßige Überwachungs- und Kontrollaufgaben, etwa zehn Prozent auf präventive Maßnahmen.

Das System wird seit acht Jahren betrieben und deckt mittlerweile alle vier Strände der Gemeinde ab. Bei Notfällen können die Drohnen in Gefahr geratene Schwimmer schnell lokalisieren und aus der Luft einen Rettungsring abwerfen, an dem sich Betroffene bis zum Eintreffen der Rettungsschwimmer festhalten können.

Bürgermeisterin Ana Mula bezeichnete Fuengirola als Vorreiter beim Einsatz dieser Technologie. Die Gemeinde habe die Drohnenüberwachung vor acht Jahren eingeführt, mittlerweile nutzten viele Kommunen das System, Fuengirola bleibe aber ein Referenzpunkt.

Der klassische Rettungsdienst Salvamento y Socorrismo ist seit dem 1. Juni täglich von 11 bis 20 Uhr im Einsatz. In den ersten beiden Sommermonaten verzeichnete er 686 medizinische Hilfeleistungen, 3.390 präventive Maßnahmen, 46 Wassereinsätze und 2.845 Unterstützungsleistungen im Bereich Barrierefreiheit.

Von den medizinischen Einsätzen entfielen 469 auf leichte Verletzungen und 148 auf Quallenstiche. Hinzu kamen 13 Fälle durch Stiche des Pez araña, neun Fälle von Kreislaufproblemen oder Ohnmacht, sechs Verbrennungen, sechs Hitzeschläge, drei Verrenkungen und drei Verstauchungen.

Weitere Einsätze betrafen Atemprobleme, Blutungen, schwere Verletzungen und allergische Reaktionen.

Bei den 46 Wassereinsätzen handelte es sich um 31 Rettungen, neun Sucheinsätze, fünf Hilfeleistungen und eine Bergung. Die 2.845 Barrierefreiheitsdienste verteilten sich auf die vier Strände der Gemeinde, mit den meisten Einsätzen an den Stränden Fuengirola und Los Boliches-Las Gaviotas.

Der Rettungsdienst beschäftigt 55 Fachkräfte, unterstützt von Polizeikräften im Sommereinsatz und 14 Strandwächtern. Im vergangenen Jahr wurde der Dienst von der für die Vergabe der Blauen Flaggen zuständigen Organisation als bester Rettungsdienst Spaniens ausgezeichnet.

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