Granada kommt nicht zur Ruhe. Am Dienstagvormittag, den 18. August, hat ein weiteres Erdbeben die Provinz erschüttert. Der Erdstoß ereignete sich um 10:37 Uhr und hatte laut einer ersten vorläufigen Messung des spanischen Instituto Geográfico Nacional (IGN) eine Stärke von 4,6 auf der Richterskala.
Das Epizentrum lag in fünf Kilometern Tiefe erneut in der Gemeinde Alhendín (Granada). Nach Angaben des IGN handelt es sich um das bislang stärkste Beben seit Beginn der aktuellen seismischen Serie in der Region.
Der Erdstoß war in weiten Teilen der Provinz Granada deutlich zu spüren und wurde auch in der Provinz Málaga wahrgenommen.
Starkes Beben in der Nachtz zum Samstag
Am Sonntag hatte der andalusische Ministerpräsident Juan Manuel Moreno die Bewohner der Provinz Granada noch gewarnt, dass weitere Erdstöße in den kommenden Tagen und sogar Wochen „sehr wahrscheinlich und zu erwarten sind“.
In der Nacht zum Samstag hatte ein Erdbeben der Stärke 5 mit Epizentrum in der Gemeinde Alhendín die Provinz erschüttert und war auch in Málaga deutlich zu spüren.
Der Regierungschef dankte zudem den freiwilligen Helfern der Architektenkammer, die mit dem Katastrophenschutz zusammenarbeiten. Sie sollen Fragen der Bürger beantworten und Gebäude mit möglichen Mängeln überprüfen, um festzustellen, ob es sich um strukturelle oder lediglich vorübergehende Schäden handelt.
Diese Arbeit laufe bereits und werde fortgesetzt, um Gebäude mit Rissen oder anderen Verformungen zu kontrollieren, erklärte Moreno.
Nach Angaben des Ministerpräsidenten gebe es derzeit keine Hinweise auf einsturzgefährdete Gebäude.
Man müsse jedoch abwarten, bis Techniker die Gebäude geprüft hätten, damit alle Bewohner beruhigt sein könnten und keine Probleme zu befürchten seien.
Quellen: Diario SUR, Junta de Andalucía




























































