Neue Strom-Infrastruktur für die westliche Costa del Sol

Stromnetz Costa del Sol
Elektrische Umspannstation. Die neue Substation Ventilla soll das Stromnetz der westlichen Costa del Sol stärken.

Stromnetz an der Costa del Sol

Die andalusische Landesregierung beschleunigt die Umsetzung des sogenannten Plan Ventilla, mit dem die Stromversorgung an der westlichen Costa del Sol ausgebaut und stabiler gemacht werden soll.

Kern des Projekts ist eine neue Umspannstation in Mijas. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 17,11 Millionen Euro.

Der Plan soll die Elektrifizierungskapazität der westlichen Costa del Sol erhöhen und die Aufnahme von Strom aus erneuerbaren Quellen verbessern.

Gleichzeitig soll die Qualität der Stromversorgung steigen und das Netz zusätzliche Kapazitäten für künftige Anschlüsse erhalten.

Die neue Infrastruktur soll vor allem zusätzliche Stromnachfrage durch Wohnungsbau, industrielle Projekte und Rechenzentren bedienen. Gleichzeitig wird die Möglichkeit verbessert, Strom aus erneuerbaren Energieanlagen ins Netz einzuspeisen.

Der Plan umfasst zwei wesentliche Maßnahmen: den Bau der neuen Subestación Ventilla 220/66 kV neben der 220-kV-Übertragungsstation von Red Eléctrica (REE) sowie vier neue 66-kV-Leitungen.

Die rund sechs Kilometer langen Leitungen werden vollständig unterirdisch verlegt und verbinden Ventilla mit den Stationen Elviria, Mijas, Cortijo Colorado und Fuengirola.

Die Gesamtinvestition von 17,11 Millionen Euro soll während der Bauphase rund 65 Vollzeitarbeitsplätze schaffen – 32 bei der Umspannstation und 33 beim Bau der Leitungen.

Die andalusische Landesregierung betont, dass leistungsfähige Stromnetze eine wichtige Voraussetzung für die weitere wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung der westlichen Costa del Sol sowie für den Ausbau erneuerbarer Energien sind.

Quellen: Junta de Andalucía, La Opinión de Málaga, Endesa

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