Die Provinz Málaga ist wieder auf Risikostufe 2 – keine neuen Einschränkungen

Nach Angaben von Gesundheitsminister Jesús Aguirre ist die die Zahl der neuen Coronafälle sehr hoch, aber der Druck auf die Krankenhäuser geringer als bei anderen Wellen

Andalusien Corona News
Gesundheitsminister Jesús Aguirre bei der Präsentation der aktuellen Daten. Foto: Junta de Andalucía.

Inzidenzen in Andalusien steigen weiter

Der andalusische Gesundheitsminister Jesús Aguirre hat nach einem Treffen des Expertenrats bekannt gegeben, dass sich die Provinz Málaga wegen steigender Inzidenzen seit heute auf der Covid-Risikostufe 2 befindet.

Anders als bei vorherigen Coronawellen ist die neue Einstufung jedoch nicht mit  Beschränkungen der Kapazitäten und Öffnungszeiten in Handel, Gastgewerbe und Nachtleben verbunden. Im andalusischen Amtsblatt BOE heißt es dazu: „Während der Weihnachtszeit und bis zum 15. Januar werden die in den Stufen 1 und 2 vorgesehenen Kapazitäts- und Personenbegrenzungen nicht angewandt.“

Allerdings gilt seit dem 20. Dezember unabhängig von der Risikostufe beim Eintritt in Restaurants und Bars die Verpflichtung, einen Covid-Pass (geimpft, getestet oder genesen) vorzulegen. Für Massenveranstaltungen wurde festgelegt, dass in den Risikostufen 1 und 2 „das Tragen einer Maske vorgeschrieben ist, auch wenn sie unter freiem Himmel stattfinden.“ Die Maßnahme bleibt bis zum 15. Januar in Kraft.

Auch Córdobo und Sevilla auf Risikostufe 2

Zeitgleich mit der Provinz Málaga wurden die Provinzen Córdoba und Sevilla auf Risikostufe 2 hochgestuft. Die Provinzen Almería, Cádiz, Granada, Huelva und Jaén befinden sich weiterhin auf Risikostufe 1.

Andalusien

Jesús Aguirre wies darauf hin, dass die Omikron-Variante in Andalusien bereits vorherrschend ist. Die Wachstumsrate der Infektionen sei in dieser sechsten Welle viel schneller als die Rate der Krankenhauseinweisungen, was bedeutet, dass der Druck auf die Krankenhäuser geringer ist als in früheren Wellen. Die 14-Tage-Inzidenz in Andalusien beträgt am heutigen Montag 911,3 Fälle pro 100.000 Einwohner, ist aber nach Angaben von Aguirre die niedrigste in Spanien.

Der Minister erklärte auch, dass man die Impfungen rasch fortsetzen werde, denn „obwohl der Impfstoff kein Allheilmittel ist, gelingt es ihm, die Schwere der Krankheit und die Todesfälle zu verringern“. Seit dieser Woche können sich die Jahrgänge 1962 und 1963 in Andalusien für eine Booster-Impfung anmelden.

Quellen: Diario de Sevilla, Diario SUR, Junta de Andalucía.

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