Deutschland kauft andalusische Lebensmittel für mehr als eine Milliarde Euro

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Deutschland bleibt der mit Abstand wichtigste Handelspartner für andalusische Lebensmittel.

Im ersten Quartal 2026 kauften deutsche Abnehmer Agrar- und Lebensmittelprodukte aus Andalusien im Wert von mehr als 1,012 Milliarden Euro — ein Plus von 8,1 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, was einem Zuwachs von 75,8 Millionen Euro entspricht. Das geht aus einem aktuellen Bericht der andalusischen Landesregierung hervor.

Deutschland macht damit 20,6 Prozent des gesamten andalusischen Agrarexportwerts aus. Auf Platz zwei folgt Frankreich mit Einkäufen im Wert von 553 Millionen Euro (plus 6,2 Prozent), auf Platz drei Italien mit 466,6 Millionen Euro (plus 8,6 Prozent).

Insgesamt exportierte Andalusien im ersten Quartal 2026 rund zwei Millionen Tonnen Agrar- und Lebensmittelprodukte im Wert von 4,926 Milliarden Euro. Europa ist dabei der klar dominierende Absatzmarkt: 84,4 Prozent des Gesamtwerts entfallen auf europäische Länder, die zusammen mehr als 4,16 Milliarden Euro beisteuerten.

Besonders auffällig ist die Entwicklung einzelner Märkte. Die Schweiz steigerte ihre Einkäufe von 97,4 Millionen Euro im ersten Quartal 2025 auf 121,4 Millionen Euro — ein Zuwachs von 24,6 Prozent.

Noch deutlicher fiel das Wachstum bei den Philippinen aus: Die dortigen Käufe verdoppelten sich nahezu von 21,3 auf 41,3 Millionen Euro, ein Anstieg von 93,7 Prozent.

Den stärksten Rückgang verzeichneten die Vereinigten Staaten. Der Wert der US-amerikanischen Einkäufe andalusischer Lebensmittel sank um 18,2 Prozent von 327 Millionen Euro im ersten Quartal 2025 auf 267,4 Millionen Euro in diesem Jahr — ein Minus von fast 60 Millionen Euro.

Quelle: Junta de Andalucía

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