Klimawandel Strände Málaga
Der Klimawandel könnte in den kommenden Jahrzehnten dramatische Folgen für die Küsten Andalusiens haben.
Laut einem Bericht der andalusischen Landesregierung droht der Provinz Málaga bis zum Jahr 2050 der Verlust von bis zu 25 Metern Strandbreite – und in besonders ungünstigen Szenarien sogar das vollständige Verschwinden einiger Strände.
Das andalusische Umeltministerium benennt in seiner Analyse 33 besonders gefährdete Strände in ganz Andalusien, davon 13 allein in der Provinz Málaga. Betroffen sind sieben Gemeinden, vor allem an der westlichen Costa del Sol.
In Málaga-Stadt gelten die Strände La Caleta, La Misericordia und El Candado als akut gefährdet.
An der westlichen Costa del Sol könnten in Marbella die Strände El Faro und Río Verde bis Mitte des Jahrhunderts teilweise überflutet werden.
Auch Mijas mit La Butibamba, Fuengirola mit Los Boliches-Gaviotas und Carvajal, Benalmádena mit Santa Ana sowie Torremolinos mit Los Álamos und El Bajondillo stehen auf der Risikoliste.
Etwas geringer ist der prognostizierte Einfluss im Osten der Provinz Málaga, wo jedoch auch Torre del Mar und Valle-Niza in Vélez-Málaga laut den Modellrechnungen des PAAC künftig Landverluste erleiden könnten.
Besonders besorgniserregend ist die Lage an der Playa Carvajal in Fuengirola: Nach Schätzungen könnte der Strand bis 2050 rund 74 Prozent ihrer heutigen Breite verlieren – und bis zum Jahr 2100 fast vollständig verschwinden.
Die andalusische Regierung verweist darauf, dass diese Prognosen von unterschiedlichen Meeresspiegel-Szenarien abhängen.
Selbst bei moderater Erwärmung müsse Andalusien jedoch mit erheblichen Anpassungskosten rechnen, insbesondere bei touristisch stark frequentierten Küstenabschnitten.
Quellen: Málaga HOY, Opinion de Málaga, Diario SUR


















































