Neue Radare Málaga
Spaniens Straßenverkehrsbehörde DGT hat am Freitag, den 27. Februar, 33 neue Geschwindigkeitskontrollen in Betrieb genommen – in elf autonomen Regionen des Landes, darunter zwei in der Provinz Málaga.
Die beiden Blitzer stehen auf der A-355, der Verbindungsstraße zwischen Cártama und Marbella, die im Volksmund als „Todesstraße“ bekannt ist. Der Grund: In einem Abschnitt von gerade einmal vier Kilometern häufen sich die schweren Unfälle.
Die neuen Geräte sind sogenannte Streckenradare. Sie messen nicht die Geschwindigkeit an einem einzigen Punkt, sondern berechnen die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Fahrzeugs über mehrere Kilometer hinweg.
Laut DGT befinden sich die Messanlagen an den Kilometermarkierungen 0,990 und 4,450 der A-355, auf beiden Seiten der Fahrbahn – damit wird der Verkehr in beide Richtungen erfasst.
In den ersten 30 Tagen nach der Inbetriebnahme warnen die Anlagen die Fahrer noch per Brief, wenn sie zu schnell unterwegs waren. Erst danach werden Bußgelder ausgestellt.
In den vergangenen fünf Jahren ereigneten sich auf der A-355 insgesamt 86 Unfälle mit Verletzten. 15 Menschen kamen dabei ums Leben, 28 wurden ins Krankenhaus eingeliefert, 105 weitere trugen leichtere Verletzungen davon.
Bereits 2024 hatte die DGT auf der Strecke eine auffällige rote Mittellinie aufgemalt, um die Gefährlichkeit des Abschnitts zu verdeutlichen und das Überholen zu unterbinden.

Neue Radare in ganz Spanien
Die beiden neuen Málaga-Blitzer sind Teil eines umfassenderen Programms: Die DGT hatte für 2025 insgesamt 122 neue Geschwindigkeitskontrollpunkte auf Landstraßen und stark befahrenen Strecken angekündigt.
106 davon sind bereits aktiv, die verbleibenden sollen im Laufe des Jahres 2026 folgen. Die 33 aktuell in Betrieb genommenen Geräte verteilen sich auf Andalusien, Aragonien, Asturien, die Kanarischen Inseln, Kantabrien, Kastilien-La Mancha, Kastilien-León, die Gemeinschaft Valencia, die Gemeinschaft Madrid, Galicien und Murcia.
Einen Überblick über alle neuen Radare in Málaga gibt es auf der Webseite der DGT.
Quellen: Diario SUR, Málaga HOY, DGT






















































