EU verlängert Abkommen: Roaming-Gebühren fallen in Spanien weiter weg

Europäisches Parlament hat bisherige EU-Regelung verlängert. Bewohner in der EU werden weitere zehn Jahre vom Wegfall der Roaming-Gebühren profitieren

Roaming in Spanien und Europa
Reisende innerhalb in der EU können auch in Zukunft von der Roaming-Regelung profitieren.
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Anrufe innerhalb der EU bleiben kostenlos

Die Regelung für EU-Roaming zu Inlandspreisen wird bis 2032 verlängert. Darauf haben sich die Institutionen der Europäischen Union geeinigt und in einer Pressemeldung bekannt gegeben. Demnach sind Anrufe und die Nutzung mobiler Daten bei Reisen in ein anderes EU-Land weiterhin kostenlos, wie es seit Juni 2017 der Fall ist, als die aktuellen Regeln in Kraft traten.

Die Roaming-Gebühren entfallen seit dem 15. Juni 2017 in den 27 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen. Somit können Verbraucher auf Reisen mit ihrem Handy zu den gleichen Kosten telefonieren, im Internet surfen oder Nachrichten schreiben wie zu Hause.

Damals wurde beschlossen, die Initiative nach fünf Jahren zu überprüfen. Vergangene Woche erzielten die EU-Institutionen nach einer sechsstündigen Sitzung eine Einigung, die es europäischen Reisenden ermöglicht, ihr Mobiltelefon weiterhin zu den in ihrem Tarif vereinbarten Bedingungen zu nutzen, auch wenn sie sich in einem anderen EU-Land befinden.

Einige Regeln beim Roaming in Spanien und Europa geändert

Die Einigung sieht zudem Änderungen der bestehenden Regeln vor. So soll Verbrauchern im Ausland wann immer möglich die gleiche Qualität der Dienste zur Verfügung stehen. „Absichtliches Herunterdrosseln gehört der Vergangenheit an“, sagte die Chefverhandlerin des Parlaments Angelika Winzig.

Außerdem sollen die Preise, die Netzbetreiber sich gegenseitig für das EU-Roaming in Rechnung stellen, weiter deutlich gesenkt werden. Auch der Notruf soll kostenlos kontaktiert werden können, heißt es in der Erklärung der Euroäischen Union.

Der zwischen der Europäischen Kommission, dem EU-Rat und dem Europäischen Parlament geschlossene Pakt, der am 15. Dezember ratifiziert wird, verpflichtet die Mobilfunkbetreiber außerdem, Reisende über die zusätzlichen Kosten zu informieren, die ihnen entstehen können, wenn sie Kunden-Helplines wie beispielsweise von Fluggesellschaften oder Versicherungen anrufen.

So sollen Kunden vor hohen Rechnungen, die durch versehentliches Roaming in nicht-terrestrischen Mobilfunknetzen auf Fähren oder in Flugzeugen entstehen, geschützt werden.

Quellen: El Pais, Tagesschau, Europäischer Rat der EU.

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