Der spanische Ministerrat hat eine Investition von 20,8 Millionen Euro für die Sanierung der Autobahnen A-7 und A-45 in der Provinz Málaga genehmigt.
Das spanische Verkehrsministerium setzt damit Notfallreparaturen fort, die nach den schweren Winterstürmen von Dezember 2025 sowie Januar und Februar 2026 notwendig geworden waren.
Die heftigen Regenfälle hatten bereits vorhandene Schäden an beiden Strecken deutlich verschlimmert. Die A-7 ist die wichtigste Küstenautobahn der Costa del Sol, die A-45 verbindet Málaga mit Córdoba im Landesinneren.
Die Arbeiten laufen bereits an mehreren Punkten gleichzeitig: in Marbella, Estepona, Málaga-Stadt, Nerja, Vélez-Málaga, Casabermeja, Rincón de la Victoria und Antequera.
Insgesamt umfasst die Maßnahme 156 Kilometer Fahrbahn, aufgeteilt in fünf Bauabschnitte. Diese Aufteilung soll die Ausführung beschleunigen und Staus während der Sommersaison so gering wie möglich halten.
Konkret beinhalten die Arbeiten das Abfräsen und Erneuern des beschädigten Fahrbahnbelags mit Heißbitumengemischen, die Instandsetzung von Nebenspuren und Auffahrrampen, die Erneuerung der Fahrbahnmarkierungen sowie den Austausch von Verkehrszählschleifen, die die Verkehrsintensität messen.
Qualitäts- und Sicherheitskontrollen begleiten nach Angaben des Verkehrsministeriums die gesamte Bauphase.
Um den laufenden Verkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, werden die meisten Arbeiten mit teilweisen Fahrstreifensperrungen durchgeführt, bei denen der Verkehr auf Nachbarspuren ausgeweicht wird.
Die Bauarbeiten sollen nach aktuellem Stand bis September abgeschlossen sein. Der genaue Zeitplan hängt vom Baufortschritt und den Witterungsbedingungen ab.
Quellen: Cadena SER Málaga, Ministerio de Transportes y Movilidad Sostenible






















































