Neue Plattform erfasst erstmals alle Camping- und Wohnmobilstellplätze in der Axarquía

Der Gemeindeverband der Axarquía will Camper und Wohnmobiltouristen gezielter ansprechen und hat dafür sein Angebot erstmals gebündelt und digital erfasst.

Wohnmobilstellplätze in der Axarquía

Der Gemeindeverband der östlichen Costa del Sol (Mancomunidad de Municipios de la Axarquía Costa del Sol) hat mehr als zwanzig Standorte für Camping und Wohnmobile in der Region zusammengetragen.

Die Liste umfasst Orte in Vélez-Málaga, Torrox, Nerja, Rincón de la Victoria, Canillas de Albaida, Periana, Alcaucín, La Viñuela, Iznate und Comares.

Verbandspräsident Jorge Martín erklärte, die andalusische Landesregierung unterscheide zwischen zwei Kategorien: Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen, den sogenannten áreas de pernocta.

Beide Typen sind nun auf der offiziellen Tourismusseite der Region mit Lageplan, Zufahrt, Ausstattung und Kontaktdaten hinterlegt.

Grundlage der Daten sind das andalusische Tourismusregister, die Umweltbehörde der Junta de Andalucía sowie das Stellplatznetz der andalusischen Hafenbehörde.

Diese Form des Tourismus helfe, saisonale Schwankungen und den Mangel an Unterkünften in einigen Gemeinden der Axarquía auszugleichen, so Martín. Für die Vermarktung hat der Verband einen QR-Code erstellt, der auf Tourismusmessen sowie bei Treffen mit Reiseveranstaltern gezeigt wird.

Der für Tourismus zuständige Vizepräsident Jesús Pérez Atencia betonte, der Verband wolle das Angebot der Region weiter diversifizieren und dabei auf neue Reiseformen setzen.

Nach Zahlen der Landesregierung sind Camping- und Wohnmobilgäste besonders treu: Sieben von zehn kehren nach früheren Aufenthalten zurück, rund 80 Prozent planen einen erneuten Andalusien-Besuch. Im Vordergrund stehen dabei Strand, Natur, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten.

Martín kündigte zudem an, bei der Junta de Andalucía und der Provinzverwaltung von Málaga eine Aktualisierung der Informationen zu Stellplätzen und Rastzonen zu beantragen, damit neue Standorte in offizielle Karten und Broschüren aufgenommen werden.

Ausdrücklich untersagt bleibt das Übernachten außerhalb der ausgewiesenen Flächen. Grund sind mögliche Umweltschäden durch Abfall sowie das erhöhte Waldbrandrisiko in den Sommermonaten, besonders in Schutzgebieten.

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