An der Costa del Sol wird an zwei weiteren Stränden vom Baden abgeraten. Das berichtet die spanische Tageszeitung Diario SUR.
Betroffen sind demnach neben Málagas Osten die Strände Los Monteros und El Cable-Río Real in Marbella. Das Rathaus rät Besuchern, nicht ins Wasser zu gehen. Grund ist ein erhöhter Wert des Fäkalbakteriums Escherichia coli, kurz E. coli.
Die andalusische Regionalregierung hatte zuletzt Proben genommen. Der gesetzliche Grenzwert liegt bei 500 koloniebildenden Einheiten (KBE) pro 100 Milliliter Wasser. Diese Maßeinheit zeigt an, wie viele Bakterien sich in der Probe vermehren lassen. In dieser Woche lagen die Werte bei 520 bis 540 Einheiten, also knapp über dem Limit.
Das Rathaus von Marbella betont, die eigenen Analysen zeigten normale Werte. Man werde Gegenproben nehmen, um das zu bestätigen. Offiziell geschlossen sind die Strände nicht, eine rote Flagge wurde nicht gehisst. Warnschilder stehen trotzdem, bis die Lage geklärt ist.
Als Ursache gilt vor allem die große Zahl an Badegästen der vergangenen Tage. In Kombination mit der Hitze und einer schwachen Wasserzirkulation an diesen Küstenabschnitten kann sich die Bakterienkonzentration erhöhen. Das ist auch die Vermutung für die Lage in Málaga.
In Málaga-Stadt gilt seit Donnerstag ein Badeverbot in Pedregalejo und El Palo, rote Flaggen wehen dort bereits. Auch hier hatten Analysen zu hohe E.-coli-Werte ergeben.
Als wahrscheinlichste Erklärung gilt hier die Kombination aus einer schlechten Wasserzirkulation und dem großen Andrang an Badegästen rund um das Public Viewing zum WM-Finale am Wochenende zuvor an der Playa El Palo.
Das andalusische Gesundheitsministerium hatte daraufhin vorsorgliche Maßnahmen empfohlen.
Neue Analysen fielen inzwischen positiv aus. Eine Aufhebung der Badeverbote in Málaga wird im Laufe des heutigen Tages erwartet, sodass die Strände zum Wochenende wieder freigegeben werden könnten.
Quelle: Diario Sur
























































