Preise von Ferienwohnungen in Andalusien
Eine Woche Urlaub in einer Ferienwohnung an der andalusischen Küste kostet in diesem Sommer im Durchschnitt 1.494 Euro. Das sind 141 Euro mehr als der spanische Landesdurchschnitt von 1.353 Euro, wie aus dem Bericht „Informe 2026 Alquiler en Costa“ der Grupo Tecnicasa hervorgeht. Die Zahlen basieren auf 37 Referenzobjekten in den fünf andalusischen Küstenprovinzen.
Am teuersten ist erneut Puerto Banús in Marbella. Eine Woche in einer 110 Quadratmeter großen Wohnung kostet dort 3.800 Euro, der höchste Wert in ganz Spanien. Marbella stellt mit zwei weiteren Objekten einen Großteil der teuersten Adressen der Region.
Eine 80 Quadratmeter große Wohnung zwischen Altstadt, Yachthafen und Fontanilla kostet 2.370 Euro pro Woche, eine 78 Quadratmeter große Wohnung nahe Playa Alicate, El Rosario und Marbesa 2.240 Euro.
Die Provinz Málaga kommt in den zehn untersuchten Zonen auf einen Durchschnitt von 1.826 Euro pro Woche und ist damit die teuerste Provinz Andalusiens.
Provinz Cádiz auf Platz zwei
Auf Platz zwei folgt die Provinz Cádiz mit durchschnittlich 1.725 Euro pro Woche bei acht untersuchten Standorten. In der Marina von Sotogrande, San Roque, kostet eine 130 Quadratmeter große Wohnung 2.500 Euro wöchentlich.
Auch El Puerto de Santa María gehört zu den teureren Lagen. Eine 75 Quadratmeter große Wohnung in Puerto Sherry oder Vistahermosa kostet 2.100 Euro, im Ortsteil Valdelagrana sind es 1.550 Euro.
Weitere Referenzwerte in der Provinz Cádiz: 1.700 Euro in Costa Ballena, Rota, 1.650 Euro in Los Lances, Tarifa, und 1.500 Euro an der Strandpromenade von Conil de la Frontera. In La Barrosa und Novo Sancti Petri, Chiclana, sowie in La Alcaidesa, La Línea de la Concepción, liegt der Richtwert bei 1.400 Euro.
Preise steigen auch an der Costa Tropical
Auch an der Costa Tropical in der Provinz Granada steigen die Preise. Granada zählt neben Cádiz zu den spanischen Provinzen mit einem Anstieg von mehr als acht Prozent im Jahresvergleich. In Velilla bei Almuñécar kostet eine 80 Quadratmeter große Wohnung 1.900 Euro pro Woche, in Playa Granada, Motril, sind es 1.700 Euro für 85 Quadratmeter, am Strand San Cristóbal bei Almuñécar 1.600 Euro.
Der Durchschnitt der acht granadinischen Referenzwerte liegt bei rund 1.406 Euro pro Woche. Gleichzeitig liegt in Granada auch das günstigste Angebot Andalusiens. In Torrenueva bei Motril kostet eine 80 Quadratmeter große Wohnung 850 Euro pro Woche, ein Unterschied von 2.950 Euro zu Puerto Banús.
Die Provinz Almería liegt mit durchschnittlich 1.164 Euro pro Woche im Mittelfeld. Die höchsten Preise verzeichnen Mojácar und San José mit je 1.400 Euro, gefolgt von Mar de Pulpí mit 1.200 Euro, Vera mit 1.150 Euro und Roquetas de Mar mit 1.100 Euro. In Aguadulce kostet eine Woche 1.000 Euro, in der Provinzhauptstadt Almería 900 Euro. Die Zuwächse in der Provinz liegen zwischen fünf und acht Prozent.
Die günstigsten Preise der andalusischen Küste bietet die Provinz Huelva mit durchschnittlich rund 954 Euro pro Woche. Ein 75 Quadratmeter großes Reihenhaus in erster Strandlinie in Islantilla kostet 1.010 Euro, eine 70 Quadratmeter große Wohnung in Isla Canela 960 Euro, eine 65 Quadratmeter große Wohnung rund um Punta Umbría und El Portil 955 Euro. Am günstigsten ist Matalascañas und Caño Guerrero mit 890 Euro pro Woche. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr liegt hier zwischen zwei und fünf Prozent.
Málaga bleibt zwar die teuerste Provinz Andalusiens, verzeichnet aber im Gegensatz zum Vorjahr kaum Preisveränderungen. 2025 hatte die Provinz noch zu den spanischen Regionen mit Steigerungen von über zwölf Prozent gehört.
Der Anstieg hat sich Tecnitasa zufolge in diesem Jahr in andere Regionen verlagert, etwa nach Granada und Cádiz sowie in mehrere Provinzen am Mittelmeer.
Spanienweite Preise für Ferienwohnungen im Sommer
Spanienweit kostet eine Woche Ferienwohnung an der Küste im August durchschnittlich 1.353 Euro, ein Plus von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der Wert basiert auf 184 Referenzobjekten. Granada, Castellón, Cádiz, Alicante, Valencia, Murcia und Tarragona verzeichnen mit über acht Prozent die stärksten Anstiege.
Eine zweite Gruppe aus Barcelona, Almería, Las Palmas, Vizcaya, Girona, den Balearen und Gipuzkoa liegt zwischen fünf und acht Prozent. La Coruña, Santa Cruz de Tenerife, Lugo, Pontevedra und Huelva verzeichnen Zuwächse zwischen zwei und fünf Prozent, während sich die Preise in Asturien, Kantabrien und Málaga kaum verändern.
Die teuersten Lagen Spaniens nach Puerto Banús liegen auf den Balearen. Portocolom auf Mallorca kostet 3.600 Euro pro Woche, Llenaire bei Pollença 3.500 Euro, der Hafen von Ibiza 3.450 Euro. Punta Prima auf Menorca und Port de Sóller liegen bei 3.000 Euro, A Toxa in der Provinz Pontevedra bei 2.950 Euro.
Die günstigste Ferienwohnung Spaniens findet sich in Playa Murallón in Tapia de Casariego, Asturien. Eine 55 Quadratmeter große Wohnung kostet dort 560 Euro pro Woche, gefolgt von Playa Frexulfe und Puerto de Vega in Navia mit 570 Euro.
Tecnitasa führt die großen Preisunterschiede auf Lage, Wohnfläche, Immobilientyp, Strandnähe, touristische Nachfrage und Angebot zurück.
Quellen: Málaga HOY/El Conciso, Tecnicasa




























































