Waldbrand in Benahavís
UPDATE am Montag, den 14. September um 11 Uhr
Die 50 Bewohner der vorsorglich evakuierten Urbanisation Montemayor Alto konnten in der Nacht wieder in ihre Häuser zurückkehren. Auch die A-7175 wurde wieder geöffnet.
Während der Nacht kämpften 212 Einsatzkräfte mit 14 Löschfahrzeugen und schwerem Gerät gegen den Waldbrand.
Am Montagmorgen wurde der Einsatz der Löschflugzeuge und Hubschrauber wieder aufgenommen.
Nach Angaben der Einsatzleitung ist derzeit nur noch die Brandspitze im Nordwesten aktiv. Sie liegt nördlich der Urbanisation Montemayor und in der Nähe des Gebiets, das bereits vom Großbrand von Pujerra im Juni 2022 betroffen war.
Dass sich das Feuer in Richtung dieser bereits verbrannten Fläche ausbreitet, hatte die Einsatzleitung für die Nacht als Ziel ausgegeben, da dort weniger brennbare Vegetation vorhanden ist.
Nun gehe es darum, den bereits erreichten Rand des Feuers zu sichern und die Ausbreitung in Richtung Norden von Montemayor zu lenken. Gleichzeitig könne es in bereits heißen Bereichen weiterhin zu neuen Aufflammungen kommen. Die Einsatzleitung hofft nach Angaben der andalusischen Landesregierung auf eine weitere positive Entwicklung in den kommenden Stunden.
UPDATE um 19.30 Uhr
Die Lage beim Waldbrand in Benahavís hat sich verschärft. Die Urbanisation Montemayor Alto wurde vorsorglich evakuiert. Zudem wurden zwei Menschen verletzt.
Der Einsatz wurde auf 105 Waldbrandbekämpfer und zahlreiche Löschflugzeuge und Hubschrauber ausgeweitet.
Bewohner im Ortszentrum und weiteren Wohngebieten bleiben vorsorglich aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Die A-7175 ist für den Verkehr gesperrt.
Waldbrand in Benahavís
Bei Benahavís ist am Sonntagmittag ein Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer wurde gegen 12.40 Uhr im Bereich der Ermita del Rosario an der A-7175 gemeldet. Die Straße verbindet die A-7 mit Benahavís.
Der Brandherd liegt weniger als zwei Kilometer vom Ortszentrum entfernt und damit in der Nähe von Wohngebieten.
Wegen der Entwicklung des Feuers wurde der Notalarm ES-Alert an die Bevölkerung verschickt. Für das Ortszentrum und mehrere Wohngebiete wurden die Bewohner vorsorglich aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen.
https://twitter.com/Plan_INFOCA/status/2099098686433136991
Der andalusische Waldbrandbekämpfungsdienst Infoca ist mit rund 60 Feuerwehrleuten und vier Luftfahrzeugen im Einsatz.
Auch die Feuerwehr aus Estepona und die Policía Local unterstützen die Löscharbeiten. Die Ursache des Feuers ist bislang unbekannt.
Die Einsatzkräfte arbeiten daran, den Brand zu stabilisieren und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Infoca empfiehlt den Bewohnern, Türen und Fenster geschlossen zu halten und möglichst nicht nach draußen zu gehen. Wer das Haus verlassen muss, sollte eine Maske tragen.
Alle aktuellen Entwicklungen gibt es auf dem X-Account von Infoca.
Quellen: Málaga HOY, Diario SUR, Plan Infoca, 112 Andalucía



























































