Extreme Hitzewelle in ganz Spanien – außer an der Costa del Sol

In den meisten Provinzen gilt eine Hochtemperaturwarnung, während in der Provinz Málaga die Temperaturen kaum über 30 Grad Celsius steigen werden.

Hitzewelle in Spanien
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Aktuelle Hitzewelle in Spanien

Wie bereits bei der letzten Hitzewelle im Juni bestätigt sich auch bei dieser zweiten Welle: Die Provinz Málaga ist eine Oase mit nahezu milden Temperaturen inmitten von Spanien, welches in diesen Tagen fast vollständig unter der Hitze leidet.

Die Wetterkarte des spanischen Wetterdienstes Aemet zeigt eine Ansammlung von gelben und orangefarbenen Flecken (mäßiges und hohes Risiko), aber auch rote Flecken (extrem), die fast das gesamte Zentrum und den Norden des Landes mit Temperaturen mit Temperaturen von bis zu 43 Grad betreffen.

Im Gegensatz dazu bleibt die Provinz Málaga (auch im Landesinneren) neutral, da es keine besondere Warnung gibt. Die Temperaturen in den einzelnen Gemeinden kann man unter diesem Link abrufen.

Während in der gesamten Woche und bis Sonntag, wenn die aktuelle Hitzewelle in Spanien abklingen soll, unter anderem in Sevilla und Córdoba 43-44 Grad erreicht werden (vor allem am Mittwoch und Donnerstag, wenn das Schlimmste erwartet wird), wird es in der Stadt Málaga und an der Küste kaum über 32-33 Grad hinausgehen. In Antequera und Ronda werden 35-36 Grad erwartet werden. Das sind laut Aemet normale Werte für die Region zu dieser Jahreszeit.

José Luis Escudero, Wetterexperte aus Málaga und Autor des Blogs Tormentas y Rayos, erklärt, dass die Hitzewelle von einer Dana (Gota Fría, Kaltlufttropfen) ausgeht, die eine Masse warmer afrikanischer Luft auf die Halbinsel und andere Teile Europas zieht, darunter auch Deutschland und sogar das Vereinigte Königreich.

„In Málaga bleiben wir verschont, die Provinz bleibt eine Oase, während wahrscheinlich zwischen Mittwoch und Donnerstag rote Warnungen in den Provinzen Sevilla und Córdoba aktiviert werden“, so Escudero.

Brise am Meer kühlt die Athmosphäre ab

Warum ist das so? Escudero begründet die niedrigeren Temperaturen in Málaga mit der Wirkung des Ostwinds und der Temperatur des Meerwassers, die bei etwa 23 Grad liegt, was bedeutet, dass die Brise die Atmosphäre abkühlt.

Der Forscher aus Málaga warnt jedoch vor einer „klebrigen Hitze“, die uns aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit vor allem am Mittwoch und Donnerstag ins Schwitzen bringen wird, auch wenn das Quecksilber nicht über den Normalwert steigen wird. „Mit dem warmen Wind Terral wäre die Situation anders“, sagt er.

Für die Straße von Gibraltar, die Küste von Cádiz und das Umland von Cádiz gilt am heutigen Dienstag die Stufe Gelb für starke Böen, die 70 und 80 km/h erreichen können. Es wird zwar nicht heiß, aber auch nicht angenehm, sich im Freien aufzuhalten, so Aemet.

Ein Blick auf die Karte der Warnungen zeigt, dass in den meisten Teilen Spaniens sowohl die Höchst- als auch die Tiefsttemperaturen hoch sein werden. Am schlimmsten ist es in Galicien, wo zum Teil mehr als 42 Grad erwartet werden.

Quellen: Diario SUR, Aemet.

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