Polizei zerschlägt Drogen-Netzwerk mit Immobilien-Geldwäsche an der Costa del Sol

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Drogenhandel Costa del Sol – Polizei zerschlägt Bande

Die spanische Nationalpolizei hat gemeinsam mit den Behörden der Niederlande eine kriminelle Organisation in der Provinz Málaga zerschlagen, die große Mengen Kokain nach Europa einführte und die Gewinne daraus wusch.

Die Gruppe unterhielt Verbindungen nach Südamerika und Europa und schleuste Kokain per Schiffscontainer über den Hafen von Rotterdam ein.

Ein Geldwäscher der Organisation baute komplexe Firmenstrukturen auf, um die illegale Herkunft der Drogengewinne zu verschleiern. Über fingierte Darlehensverträge kanalisierte er mindestens vier Millionen Euro in Immobilienkäufe in der Provinz Málaga.

Die Immobilien wurden anschließend auf Familienangehörige übertragen, um ihren wahren Ursprung zu verschleiern.

Der mutmaßliche Anführer wurde in Estepona festgenommen. Er gilt bei Europol als ein besonders hochrangiges Ziel, gegen das bereits in mehreren Ländern, unter anderem Belgien, ermittelt wurde. Er soll zudem kürzlich den Versand eines Containers mit mehr als 1.000 Kilogramm Kokain nach Rotterdam organisiert haben.

Ende Juni durchsuchte die Polizei fünf Objekte in Málaga und drei in den Niederlanden. Dabei wurden fünf Schusswaffen, drei hochwertige Fahrzeuge, eine Drohne, 40 Mobiltelefone, Schmuck im Wert von rund 170.000 Euro und eine Luxusuhr sichergestellt. Immobilien im Wert von vier Millionen Euro wurden blockiert.

Insgesamt gab es fünf Festnahmen. Ein Gericht verhängte gegen den Hauptverdächtigen Untersuchungshaft wegen Geldwäsche.

Zwei festgenommene Niederländer wurden bereits im Rahmen Europäischer Haftbefehle an die Justizbehörden der Niederlande überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

Quellen: Málaga HOY, Opinion de Málaga

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