Natürliche Mittel bei Moskito-Alarm

Natürliche Mittel gegen Moskitos
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Natürliche Mittel gegen Moskitos

Sie sind auch in Spanien und Andalusien wieder da, die berühmten Plagegeister des Sommers – die Moskitos. Die lästigen kleinen Blutsauger können manch eine schöne laue Sommernacht  trüben, wenn sie in Aktion treten und ihre Opfer mit Stichen plagen, die oft noch tagelang für Juckreiz sorgen.

Um zu verhindern, dass die Grillparty auf dem Campo oder im Garten zur Kratzpartie wird, wird häufig zu chemischen Mitteln gegriffen. Da diese der Gesundheit nicht unbedingt zuträglich sind, bevorzugen viele Menschen natürliche und nebenwirkungsfreie Mittel.

In geschlossenen Räumen macht es natürlich am meisten Sinn, Stechmücken erst gar nicht reinzulassen. Mit Fliegengittern und Moskitonetzen an Fenstern und Türen wird schnell Abhilfe geschaffen. Zudem müssen durch diese Maßnahme auch andere Insekten draußen bleiben.

Folgendes gilt es generell zu beachten, um die Plagegeister nicht noch zusätzlich anzuziehen:

  • Stehendes Wasser im Zimmer, sowie auf Balkon oder Terrasse vermeiden
  • Keine parfümhaltigen Körperpflegeprodukte und Waschmittel verwenden – mit Schweiß gemischt wirken diese auf Steckmücken praktisch unwiderstehlich

Doch was kann man tun, wenn sich schon einige Moskitos ins Zimmer verirrt haben, oder wenn man sich im Freien aufhält? Hier gibt es verschiedene natürliche Maßnahmen, die man anwenden kann.

1) Ätherische Öle

Ätherisches Lavendelöl mögen Stechmücken und auch einige andere Insekten ganz und gar nicht. Man kann sich zum Beispiel eine kleine Schüssel mit Wasser und ein paar Tropfen Lavendelöl in die Nähe stellen. Eine bessere Wirkung erzielt man, wenn man sich mit Lavendelöl einreibt. Dazu verdünnt man es entweder mit Kokosöl (oder einem anderen fetten Öl), oder man gibt einige Tropfen Lavendel auf ein nasses Tuch und verteilt es so auf der Haut.

Auch andere ätherische Öle wie zum Beispiel Citronella, Basilikum, Thymian, Eukalyptus, Zitrusöle, Zedernholz, Teebaum oder Nelke sind Stechmücken ein Dorn im Auge.

Man kann den Duft der Öle auch mittels Duftlampe oder Diffusor gut im Raum verteilen.

Einige Hersteller ätherischer Öle bieten gezielt Insektenschutz-Mischungen an, wie zum Beispiel der Outdoor-Ölemix ‚Terrashield‘ von doTerra, der für das Auftragen auf die Haut konzipiert ist und nur qualitativ hochwertige ätherische Öle therapeutischer Qualität enthält.

Achtung: Für die Anwendung auf der Haut ausschließlich 100 Prozent naturreine ätherische Öle von therapeutischer Qualität verwenden! Immer zuerst an einer kleinen Stelle testen, um allergische Reaktionen auszuschließen.

2) Mückenschutz-Kerzen

Kerzen zur Abwehr von Stechmücken auf natürlicher Basis beinhalten in der Regel eines oder mehrere der zuvor genannten ätherischen Öle. Die Kerzen wirken vor allem auch beim Grillabend im Freien!

3) Abwehr durch Pflanzen

Es gibt zahlreiche Pflanzen, deren Duft die Blutsauger fernhält. Dazu gehören Tomaten, Lavendel, Minze, Zitronengeranie, Zitronengras, Zitronenmelisse, Katzenminze oder Rosmarin. In Blumenkästen am Balkon, auf der Terrasse oder bei der Grillstelle im Garten bieten diese Pflanzen zumindest eine unterstützende Wirkung gegen Stechmücken.

4) Räuchern

Auch Räucherwerk kann hilfreich sein. Man kann getrockneten Salbei zerkleinern und in einem Schälchen anzünden, und damit durch die Wohnung gehen. Kurz vor dem zu Bett gehen sollte man dies allerdings vermeiden. Gemahlenen Kaffee auf einer feuerfesten Unterlage anzuzünden ist eine andere Methode, der eine abweisende Wirkung gegen Stechmücken nachgesagt wird. Und auch das Räuchern von Lorbeerblättern soll helfen.

5) Zitrone

Man kann auch Zitronenhälften mit Nelken bestücken und diese in der Wohnung verteilen.

6) Ventilator

Mücken mögen keine zirkulierende Luft. Deshalb gilt ein Ventilator im Zimmer als gute Vorbeugung. Sofern es nicht zu heiß ist, ist es auch hilfreich, Beine und Arme mit heller Kleidung, am besten aus Leinen, zu bedecken.

Um bestmöglich vorzubeugen sollte man mehrere natürliche Maßnahmen kombinieren.

Schnelle Behandlung von Stichen

Leider lassen sich Mückenstiche selten komplett vermeiden. Wird man gestochen, gilt es die Stelle schnell zu kühlen, mit kaltem Wasser oder einem Kühlpad. Der älteste Trick ist immer noch die eigene Spucke, die die Stelle nicht nur kühlt, sondern durch die enthaltenen Enzyme zugleich eine desinfizierende Wirkung hat.

Auch zur Behandlung nach einem Stich wirkt ätherisches Lavendelöl Wunder. Unmittelbar nach dem Stich aufgetragen wird der Juckreiz meist im Keim erstickt, und Rötungen oder Schwellungen verschwinden schnell wieder oder treten erst gar nicht auf.

Abschließend noch ein paar Hausmittelchen gegen Juckreiz und Entzündungen:

  • Eine halbe Zwiebel oder eine Zitronenscheibe auf die Einstichstelle gelegt desinfiziert, kühlt und beruhigt.
  • Apfelessig oder Johanniskrautöl direkt nach dem Einstich aufgetragen lindert den Juckreiz.
  • Quark hat eine entzündungshemmende Wirkung, wenn man ihn auf eine Kompresse gibt und diese auf die Wunde legt.
  • Ein erzitzter Löffel oder heißes Wasser neutralisieren das Mückengift, dessen Eiweißproteine bei über 45 Grad zerstört werden. Vorsicht – nicht verbrühen!

Quellen: www.moskitofrei.com, www.gartenhaus-gmbh.de

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