Sturmschäden Málaga
Die Provinzverwaltung in Málaga (Diputación) hat in einer ersten Tranche sechs Millionen Euro für Notfallreparaturen an 37 Provinzstraßen genehmigt, die durch die schweren Unwetter in den ersten Februarwochen schwer beschädigt wurden.
Provinzpräsident Francisco Salado sprach von den schlimmsten Schäden, die das Provinzstraßennetz je durch Regenfälle erlitten habe.
Drei Regionen stehen im Fokus des Hilfsprogramms: Den größten Betrag erhält die Serranía de Ronda mit 4,17 Millionen Euro für Arbeiten an 15 Straßen.
Auf das Guadalhorce-Tal entfallen 1,15 Millionen Euro für sechs Straßen, auf die Axarquía 649.255 Euro für 16 Straßen.
Abtragen von Erdreich und Geröll von Fahrbahnen
Die Arbeiten umfassen laut Diputación unter anderem das Abtragen von Erdreich und Geröll von Fahrbahnen und Entwässerungsgräben, die Stabilisierung von Böschungen, die Erneuerung von Fahrbahnbelägen, den Wiederaufbau von Dämmen sowie die Montage von Schutzbarrieren.
Salado betonte, die Bewertung sei vorläufig, da einige Schadenstellen wegen schwieriger Zugangsbedingungen noch nicht vollständig begutachtet werden konnten. Es sei daher davon auszugehen, dass weitere Mittel benötigt werden.
In der Provinz Málaga wurde inzwischen die MA-3102 zwischen der A-356 und dem Ort Colmenar wieder für den Verkehr freigegeben. Sie hatte durch einen massiven Erdrutsch, der mehr als die Hälfte der Fahrbahn erfasste, besonders schwere Schäden davongetragen.
Weiterhin gesperrt sind in der Serranía de Ronda die MA-8302 bei Genalguacil und die MA-7402 bei Acinipo nahe Ronda.
Salado forderte zugleich die spanische Zentralregierung auf, die Provinzverwaltungen in das Hilfspaket einzubeziehen, das der Ministerrat diese Woche für von den Stürmen betroffene Gemeinden in Andalusien und Extremadura verabschiedet hat.
Dieses Paket sieht einen Fonds von zwei Milliarden Euro vor, der bislang ausschliesslich Gemeindeverwaltungen zugute kommt.
Der Provinzpräsident beantragte ausserdem die Genehmigung, Haushaltsüberschüsse und Rücklagen für die Infrastrukturinvestitionen einsetzen zu dürfen, und erklärte, die Erholung der Provinz Málaga sei „eine gemeinsame Aufgabe aller“.
Quellen: SER Málaga, El Español Málaga






















































