Die Provinzhauptstadt Málaga ist diese Woche Mittelpunkt der europäischen Forschungs- und Technologieszene. Noch bis Donnerstag, den 26. Februar, läuft im Kongresspalast FYCMA die 15. Ausgabe des Forums Transfiere mit mehr als 600 Unternehmen, über 300 Experten und rund 50 Universitäten aus 20 Ländern.
Drei Themen dominieren dabei: künstliche Intelligenz, Mikroelektronik und sogenannte Dual-Use-Technologien, also Entwicklungen mit ziviler und militärischer Anwendung.
Letzteres gewinnt angesichts der milliardenschweren Investitionen, die Spanien und Europa in ihre technologische Unabhängigkeit planen, stark an Bedeutung.
Ein zentraler Akteur ist das belgische Halbleiterforschungsinstitut IMEC, das in Málaga gerade eine Chipfabrik aufbaut. Dessen Spanienchef Karel Van Gils stellte beim Forum den aktuellen Zeitplan vor: Noch in diesem Jahr sollen die ersten 20 bis 30 Mitarbeiter am Standort eingestellt werden.
Auch der Málaga Tech Park ist mit einer Rekorddelegation vertreten: 100 Vertreter aus zehn Ländern, darunter Deutschland, Portugal und die USA, begleiten das Technologiezentrum, das sich als Mikroelektronik-Hub Südeuropas etablieren will.
Quellen: Diario Sur, Ayuntamiento de Málaga.






















































