Málaga verzeichnet stärksten Zuwachs bei registrierten Unternehmen in Andalusien

Zahl der bei der Sozialversicherung registrierten Unternehmen in der Provinz steigt binnen eines Jahres um 1.386. Insgesamt wächst der Bestand in Andalusien um 4.153 Unternehmen.

Stadtentwicklung Málaga

Unternehmenswachstum in Málaga

Die Zahl der bei der Sozialversicherung registrierten Unternehmen ist in Andalusien innerhalb eines Jahres deutlich gestiegen.

Ende Juli 2026 waren in der Region 250.017 Unternehmen erfasst – 4.153 mehr als im Juli des Vorjahres. Das entspricht einem Plus von 1,7 Prozent.

Den größten absoluten Zuwachs verzeichnete die Provinz Málaga. Dort stieg die Zahl der registrierten Unternehmen innerhalb eines Jahres um 1.386 auf 60.794. Das entspricht einem Wachstum von 2,3 Prozent. Málaga vereint damit rund ein Drittel des gesamten Zuwachses in Andalusien auf sich.

Beim relativen Wachstum liegt allerdings Almería vorn. Dort nahm die Zahl der Unternehmen um 5,3 Prozent beziehungsweise 1.341 zu. Auf Platz drei folgt Jaén mit einem Plus von 1,9 Prozent beziehungsweise 370 Unternehmen.

Málaga bleibt deutlich größter Unternehmensstandort

Auch beim Gesamtbestand liegt Málaga mit großem Abstand an der Spitze. Ende Juli waren in der Provinz 60.794 Unternehmen bei der Sozialversicherung registriert. Es folgt Sevilla mit 55.791 Unternehmen.

Dahinter liegen Cádiz mit 33.736, Granada mit 28.488, Almería mit 26.729 und Córdoba mit 23.838. Jaén kommt auf 19.497 Unternehmen.

Die Zahlen stammen aus der EMISS-Statistik des andalusischen Statistik- und Kartografieinstituts (IECA), die die bei der Sozialversicherung registrierten Unternehmen erfasst.

Erfasst werden Unternehmen mit Sozialversicherungskonten; mehrere Konten derselben Firma werden dabei zu einem Unternehmen zusammengefasst. Die Angaben beziehen sich jeweils auf den letzten Tag des Monats.

Juli bringt Rückgang in den meisten Provinzen

Der Monatsvergleich zeigt allerdings eine deutlich schwächere Entwicklung. Andalusienweit sank die Zahl der registrierten Unternehmen im Juli um 2.054 auf 250.017. Das entspricht einem Rückgang von 0,8 Prozent gegenüber Juni.

Málaga entwickelte sich dabei gegen den allgemeinen Trend. Die Zahl der Unternehmen stieg von 60.738 im Juni auf 60.794 im Juli – ein Plus von 56. Auch in Cádiz nahm der Bestand zu, und zwar um 129 auf 33.736 Unternehmen.

In den übrigen Provinzen ging die Zahl zurück. Besonders deutlich war der Rückgang in Sevilla und Almería. In Sevilla sank der Bestand um 680 Unternehmen, in Almería um 568. Córdoba verlor 521 Unternehmen, Granada 355 und Jaén 48. In Huelva ging die Zahl um 67 Unternehmen zurück.

Landwirtschaft verzeichnet stärksten Rückgang

Der Rückgang in Andalusien konzentrierte sich vor allem auf die Landwirtschaft. Dort wurden im Juli 1.788 Unternehmen weniger registriert als im Vormonat. Auch die Industrie und das Baugewerbe verzeichneten Rückgänge von 67 beziehungsweise 344 Unternehmen.

Anders entwickelte sich der Dienstleistungssektor. Hier stieg die Zahl der registrierten Unternehmen um 145 auf insgesamt 181.062. Mit 49.738 Unternehmen entfällt auch in Málaga der mit Abstand größte Teil des Bestands auf den Dienstleistungsbereich.

Beim Vergleich der einzelnen Wirtschaftssektoren ist allerdings Vorsicht geboten: Seit Januar 2026 gilt in Spanien eine neue Einteilung der Wirtschaftszweige (CNAE-2025). Dadurch sind die Sektorenzahlen nur eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar.

Quellen: Diario SUR, Estadística de Empresas Inscritas en la Seguridad Social (EMISS)

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