Flughafen Spanien Sicherheitskontrolle
Der spanische Flughafenbetreiber Aena hat den neuen zentralen Sicherheitsfilter des Terminal 4 am Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas vollständig in Betrieb genommen.
Passagiere müssen dort künftig weder Laptops noch Flüssigkeiten aus dem Handgepäck nehmen, da die Anlage mit moderner 3D-Röntgentechnik ausgestattet ist.
Insgesamt sind 36 EDSCB-Geräte installiert, also Geräte, die hochauflösende 3D-Röntgenbilder erzeugen und Sprengstoff sowie andere gefährliche Stoffe erzeugen, auch wenn Laptops und Flüssigkeiten im geschlossenen Koffer bleiben.
Ergänzt wird die Anlage durch das automatische Wannenrücklaufsystem ATRS, das Sicherheitswannen ohne Eingriff der Passagiere zurückführt und verdächtiges Gepäck automatisch aussortiert.
Neu eingerichtet wurde zudem eine Fernprüfungszentrale, von der aus Sicherheitspersonal Gepäckkontrollen aus der Distanz durchführen kann.
Flughafen Málaga soll folgen
Nach Madrid, Barcelona und Palma de Mallorca soll als nächster spanischer Flughafen Málaga mit der EDSCB-Technologie ausgestattet werden. Im vorangegangenen Regulierungsdokument DORA II (2021–2026) war Málaga bereits als einer von vier Flughäfen für die neue Scannertechnik vorgesehen.
Die EU änderte im September 2023 jedoch ihre Sicherheitsvorschriften, woraufhin Aena die Kapazitäten zunächst auf die drei größten Flughäfen konzentrierte.
In Málaga ist die Installation an die geplante Terminal-Erweiterung geknüpft, für die 1,5 Milliarden Euro vorgesehen sind. Die Kapazität soll von derzeit rund 30 auf 36 Millionen Passagiere jährlich steigen, 2025 zählte der Flughafen 26,7 Millionen Reisende.
Neben Málaga sind auch die Flughäfen Alicante, Valencia, Bilbao, Lanzarote, Ibiza, Teneriffa Nord, Teneriffa Süd und Menorca für die EDSCB-Nachrüstung vorgesehen.
Einen konkreten Eröffnungstermin für die Umsetzung auf dem Flughafen Málaga gibt es nach Aussagen einer Aena-Sprecherin noch nicht.
Quellen: Aena, El Diario de Madrid, Málaga HOY

























































