Soziale Kontakte in Spanien
Eine Studie der Universität Málaga (UMA) zur sozialen Dimension des Bierkonsums in Spanien zeigt die anhaltende Bedeutung persönlicher Treffen. Für 84,4 Prozent der Befragten ist es demnach wichtiger, sich mit einem Freund zu treffen, als über das Internet Kontakt zu pflegen.
Für die Untersuchung wurden mehr als 4.000 Menschen in verschiedenen Teilen Spaniens befragt – darunter Bierkonsumenten und Menschen, die kein Bier trinken. Finanziell unterstützt wurde die Studie von der Asociación de Cerveceros de España.
Nach Angaben von Luis Ayuso, Soziologieprofessor an der UMA und stellvertretender Leiter des CISA, sollte dabei nicht der Alkoholkonsum untersucht werden, sondern die soziale Bedeutung gemeinsamer Treffen. Das Zusammensein bei einem Getränk könne dazu beitragen, persönliche Beziehungen zu stärken und Einsamkeit entgegenzuwirken.
Die Bedeutung des persönlichen Kontakts zeigt sich laut Studie über alle Generationen hinweg – von den Babyboomern bis zur Generation Z.
83,5 Prozent der Befragten sind demnach der Ansicht, dass das gemeinsame Ausgehen dabei hilft, besser mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen und Beziehungen zu festigen.
Auch die Bar bleibt ein wichtiger Treffpunkt: Die Hälfte der Spanier hat laut Untersuchung eine Bar, in der sie regelmäßig und vertraut verkehren.
Die Forscher sehen in solchen alltäglichen Treffen einen Beitrag zum sozialen Wohlbefinden. Gleichzeitig weist Ayuso darauf hin, dass Bier und andere alkoholische Getränke stets maßvoll konsumiert werden sollten.
Quellen: Universität Málaga (UMA), Cadena SER





























































