Hitzewarnung in Málaga
Die Provinz Málaga erlebt eine Hitzewelle, die mindestens bis Dienstag, den 4. August, anhält. Die spanische Wetterbehörde Aemet hatte am Sonntag zwei Warnstufen in Kraft: orange für die westliche Costa del Sol und das Guadalhorce-Tal, gelb für die Axarquía. Beide Warnungen galten bis 21 Uhr.
Die höchste Temperatur maß Estepona mit 41,7 Grad, der zweithöchste Wert in ganz Spanien nach 44,3 Grad in Tasarte auf Gran Canaria. Auf Platz drei der landesweiten Rangliste folgte Coín mit 41,6 Grad. Die Daten stammen von einer Aemet-Messung um 18:22 Uhr.
Die übrigen Plätze der Top Ten belegten Orte in Murcia, Lleida und auf Gran Canaria.
Auch andere Gemeinden im Westen der Provinz Málaga sowie Málaga-Stadt meldeten extreme Werte: Álora kam auf 40,5 Grad, Manilva auf 40,4 Grad, im Bereich des Flughafens von Málaga wurden 40,2 Grad gemessen.
Ursache der Hitzespitzen ist der Terral, ein warmer, trockener Fallwind, der von den Bergen zur Küste weht und die Temperaturen zusätzlich steigen lässt.
Montag und Dienstag bleibt es heiß
Am Montag, den 3. August, wiederholt sich das Muster: Zwischen 13 und 21 Uhr gilt erneut orangene Warnstufe für die westliche Costa del Sol und das Guadalhorce-Tal, mit Höchstwerten von bis zu 41 Grad. Für die Axarquía bleibt es bei Gelb, dort werden rund 38 Grad erwartet.
Für Dienstag hatte Aemet zunächst keine Warnung vorgesehen, inzwischen aber eine gelbe Warnstufe für Sol, Guadalhorce und Axarquía ergänzt. Sie gilt ebenfalls zwischen 13 und 21 Uhr, mit erwarteten Höchstwerten um 38 Grad.
Laut Aemet nähert sich derzeit ein Tiefausläufer aus dem Nordwesten der Iberischen Halbinsel. Er bringt kühlere Luft mit sich, die die seit Tagen über Spanien liegende Hitze allmählich verdrängt.
Quellen: Diario SUR, Málaga HOY, Aemet


























































