Feuer bei Estepona sorgt für kurzzeitige Sperrung der A-7

Brand Estepona
Foto: Infoca

Ein Brand im Gebiet Río Padrón bei Estepona hat am Sonntagnachmittag einen Fahrstreifen der Autobahn A-7 lahmgelegt. Das Feuer brach gegen 15 Uhr in der Nähe der Autobahn und eines Wohngebiets aus. Der Notruf 112 erhielt in der Folge rund 30 Anrufe von Anwohnern, die das Feuer meldeten.

Die zuständige Notfallbehörde EMA Andalucía sperrte daraufhin einen Fahrstreifen der A-7 auf Höhe Kilometer 1.066,500 in Richtung Cádiz. Die Sperrung dauerte etwa eine Stunde und 20 Minuten und führte zeitweise zu Rückstaus von rund zwei Kilometern. Inzwischen ist der Verkehr wieder normal.

Die Provinz-Feuerwehr rückte mit dem kompletten Löschzug aus Estepona sowie mit Unterstützung aus Marbella und Algatocín an.

Die andalusische Waldbrandbehörde Infoca setzte zusätzlich zwei Hubschrauber, 20 Kräfte am Boden und zwei Löschfahrzeuge ein. Ursprünglich als Waldbrand eingestuft, änderte Infoca die Einordnung im Verlauf des Einsatzes zu einem städtischen Brand.

Nach ersten Erkenntnissen soll das Feuer in einem Container in der Nähe des Flussgebiets Río Padrón ausgebrochen sein und sich anschließend auf eine landwirtschaftliche Fläche sowie eine Kfz-Werkstatt ausgeweitet haben.

Aus Sicherheitsgründen wurden 70 Menschen vorsorglich aus der Umgebung des Brandherds gebracht. Verletzte oder Sachschäden an Wohngebäuden wurden bislang nicht gemeldet.

Quellen: Diario SUR, Málaga HOY, ABC

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