Gemeinsam für die deutsch-spanische Berufsausbildung in Mijas

Berufsausbildung in Mijas
Foto: dwa

Die Stadt Mijas prüft gemeinsam mit dem deutschen Wirtschaftsforum DWA und der deutschen Auslandsberufsschule FEDA Madrid Möglichkeiten, das deutsche duale Ausbildungssystem künftig auch jungen Menschen in der Gemeinde zugänglich zu machen.

Dazu fand ein Gespräch mit der Bürgermeisterin von Mijas, Ana Carmen Mata Rico, sowie dem für Wirtschaft, Finanzen und Ausländer zuständigen Gemeinderat Mario Bravo Ramos statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Möglichkeiten das deutsche Ausbildungsmodell für die beruflichen Perspektiven junger Menschen in Mijas bieten könnte.

Die duale Berufsausbildung verbindet theoretische Kenntnisse mit umfangreicher praktischer Erfahrung. Rund 65 Prozent der Ausbildungszeit entfallen auf den praktischen Teil. Gleichzeitig sind Unternehmen eng in die Ausbildung eingebunden und tragen wesentlich zur praxisnahen Gestaltung der Programme bei.

FEDA Madrid setzt das Modell bereits in mehreren spanischen Städten um. Dazu gehört auch Málaga, wo inzwischen der zweite Jahrgang des Ausbildungsprogramms im Bereich Hotelmanagement begonnen hat.

Das Treffen in Mijas diente dazu, gemeinsam neue Möglichkeiten für die berufliche Ausbildung junger Menschen auszuloten. Eine praxisnahe Ausbildung, die sich an den Anforderungen des Arbeitsmarktes orientiert, soll ihnen bessere Voraussetzungen für den Einstieg ins Berufsleben bieten.

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