Andalusien aktiviert einmalige Hilfe von 1.000 Euro für Selbstständige

80.000 Menschen aus dem Gastronomie- und Kulturbereich sollen profitieren

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Andalusien aktiviert Rettungsplan
Der andalusische Ministerpräsident Juan Manuel Moreno bei der Besprechung mit Wirtschaftsvertretern in Sevilla.

667 Millionen Euro für 2020/2021

“Heute haben wir grünes Licht gegeben für das beste Hilfspaket in der schlechtesten Situation.“ Mit diesen Worten stellte der andalusische Ministerpräsident Juan Manuel Moreno am gestrigen Montag den Rettungsplan zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (spanisch: PYMES) sowie Selbständigen in Andalusien vor.

Nach einer Besprechung mit Wirtschaftsvertretern aus der Region erklärte Moreno die konkreten Maßnahmen, die sich vor allem an das Hotel- und Gaststättengewerbe sowie kleine Unternehmen, die von den Einschränkungen zur Bekämpfung von Covid-19 am stärksten betroffen sind, richten. Der Plan sieht Hilfen von insgesamt 667 Millionen Euro für 2020/2021 vor.

Es wird zehn Hilfslinien in Form von Direktbeihilfen, Liquiditäts- und Steuererleichterungen geben. Geplant ist unter anderem die Unterstützung bei der Mietzahlung für Selbstständige und für das Gastgewerbe. 80.000 Einzelselbständige (spanisch: Autónomos), Beschäftigte im Hotel- und Gaststättengewerbe, im Handel oder aus dem Veranstaltungsbereich, die von den Einschränkungen betroffen sind, bekommen eine einmalige Zahlung von 1.000 Euro. Kleine und mittlere Unternehmen (PYME) erhalten insgesamt 94 Millionen Euro in Form von Steuererleichterungen. Die Mittel der Regierung werden über die Gemeinden verwaltet. So hat Marbellas Bürgermeisterin Angeles Muñoz angekündigt, in vier Ortsteilen der Gemeinde Büros einzurichten, die bei der Beantragung der Gelder helfen sollen.

Vertreter der Gastronomie hatten in vielen Städten Andalusiens gegen die neuen Maßnahmen protestiert, die am vergangenen Dienstag in Kraft getreten waren.

Quellen: Andalusische Landesregierung, Málaga Hoy.

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