Nächste Woche sollen 70 Prozent der Andalusier komplett geimpft sein

Ministerpräsident Juan Manuel Moreno plädiert bei Einschränkungen in Gemeinden für neue Bewertungen als nur die Inzidenzen

Andalusien Stand Impfungen
Der Kongresspalast in Málaga ist eines der Massenimpfzentren an der Costa del Sol.
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Neue Kriterien im Blick

Der andalusische Ministerpräsident Juan Manuel Moreno hat bei einem Besuch in Fuengirola erklärt, dass die Impfungen gegen Covid-19 in der Region in einem guten Rhythmus verlaufen. Wenn es wie bisher weitergehe, seien innerhalb der kommenden 7 bis 10 Tage 70 Prozent der Bevölkerung über 12 Jahren in Andalusien vollständig geimpft, so der Ministerpräsident. Über 75 Prozent der Bewohner sind nach heutigem Stand bereits einmal geimpft worden.

Moreno erklärte, dass das Ziel von 70 Prozent Geimpften früher als geplant erreicht werde. Er sagte jedoch, dass man versuchen werde,  „80 oder sogar 90 Prozent zu erreichen. Alle, die sich impfen lassen wollen, werden wir impfen. Je mehr, desto besser.“ In vielen Gemeinden an der Costa del Sol wird inzwischen auch ohne vorherige Terminvergabe geimpt. Die Informationen stellen die einzelnen Gemeinden bereit.

Auf die Frage nach der Forderung von Gemeinden wie Estepona und Marbella, neue Kriterien bei der Entscheidung über Restriktionen einzusetzen, sagte Moreno, dass man dies überdenken müsse. „Nur die 14-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner zu berücksichtigen, ist veraltet. Nachdem so viele Menschen geimpft sind, ist die Zahl der Menschen in den Krankenhäusern, der verfügbaren Betten auf der Intensivstation und auch die reale Zahl der Bewohner in den einzelnen Gemeinden in der Hochsaison wichtiger.“ Eine Entscheidung über eine Änderung hänge aber vom länderübergreifenden Expertenrat ab, sagte der Ministerpräsident. Ein Treffen des Expertenrates ist für diese Woche geplant.

In Andalusien sind in den letzten 48 Stunden 4.467 neue Fälle von Covid-19 hinzugekommen, wie Gesundheitsminister Jesús Aguirre mitteilte. Die 14-Tage- Inzidenz pro 100.000 Einwohnern liegt bei 584 Fällen. Die Zahl der stationär behandelten Patienten ist mit 117 Neuaufnahmen gestiegen, von denen 6 auf die Intensivstation verlegt werden mussten. Nach Angaben von Aguirre ist die Delta-Variante mit 78 Prozent der Neuansteckungen die vorherrschende Variante in Andalusien.

Quelle: Junta de Andalucia, La Opinion de Málaga.

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