Ab 2026: Banken müssen Kartenzahlungen über 25.000 Euro jährlich an spanisches Finanzamt melden

Hacienda verschärft die Meldepflichten für Kreditinstitute – betroffen sind auch Kredite, Bargeldbewegungen und Konten aller Art.

Banken Meldepflicht Spanien

Banken Meldepflicht Spanien

Die spanische Steuerbehörde Agencia Tributaria verschärft ihre Maßnahmen gegen Steuerbetrug und Geldwäsche.

Ab dem 1. Januar 2026 tritt das Real Decreto 253/2025 in Kraft, das Banken verpflichtet, umfangreiche Informationen über ihre Kunden an die dem Finanzamt unterstellte Agencia Tributaria zu melden.

Das Real Decreto ist eine nationale Regelung, die von der spanischen Regierung beschlossen wurde und nicht aus einer EU-Richtlinie hervorgeht. Die Regelung gilt daher nur in Spanien und betrifft ausschließlich Bankkunden spanischer Institute.

Ziel ist es, mehr Transparenz im Finanzsystem zu schaffen und verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu erkennen.

Laut der neuen Regelung müssen Kreditinstitute in Spanien künftig die Namen aller Karteninhaber melden, deren jährliche Ausgaben 25.000 Euro übersteigen.

Neben dem Namen müssen unter anderem auch die Gesamtsumme der jährlichen Gutschriften und Belastungen, Baraufladungen, Geldautomatenabhebungen und zugehörigen Bewegungen weitergegeben werden.

Auch Bargeldzahlungen werden vom spanischen Finanzamt bereits streng kontrolliert.

Quellen: La Razón, MSN, BOE, El Economista

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