Casa Aranda in Málaga
Casa Aranda gehört zu den bekanntesten Churrerías Málagas. Seit fast 100 Jahren – gegründet in den 1920er-Jahren – serviert das Café im historischen Zentrum der Stadt seine Churros nach demselben Rezept, das seit 1932 unverändert geblieben ist.
Wer mit der spanischen Frühstückskultur noch nicht vertraut ist: Ein Churro ist ein gebratener Teigstreifen, der in Málaga traditionell als sogenannte Porra serviert wird – dicker und kompakter als die dünnen Varianten, die man aus anderen Teilen Spaniens kennt. Gegessen werden sie am besten mit einer Tasse heißer Schokolade zum Dippen.
Die hier servierte Schokolade ist allerdings keine gewöhnliche Trinkschokolade, sondern eine besonders dickflüssige, fast puddingähnliche Masse – ideal, um die Churros vollständig zu überziehen. Wer keine Schokolade mag, kann die Churros stattdessen mit Zucker bestreuen.
Nicht nur Churros

Das Angebot beschränkt sich nicht allein auf Churros. Wie in einer typischen spanischen Bar gibt es auch Bocadillos (belegte Brötchen), Kaffee, Säfte und Gebäck.
Casa Aranda eignet sich damit sowohl für ein ausgiebiges Frühstück als auch für die sogenannte Merienda – den kleinen Imbiss am späten Nachmittag, der in Spanien zwischen Mittagessen und Abendessen fest zum Alltag gehört.
Das Café setzt bewusst auf Bodenständigkeit: keine ausgefallene Einrichtung, kein Showeffekt – dafür eine Atmosphäre, in der sich Málaga-Familien, Studenten und Berufstätige genauso wohlfühlen wie Touristen.
Genau das macht Casa Aranda seit Jahrzehnten zu einem echten Treffpunkt der Stadt, nicht nur zu einer Sehenswürdigkeit.
Am besten besucht man Casa Aranda morgens oder am frühen Abend, wenn die Churros frisch sind. Wer dem Andrang am Wochenende ausweichen möchte, ist nachmittags besser dran.


























































