Andalusien beantragt Covid-Pass auch für Gastronomie und Nachtleben

Gerichtshof muss noch grünes Licht für die neue Regelung geben. In anderen Regionen Spaniens ist sie schon im Einsatz.

Covid Pass Andalusien Restaurants
Der Sprecher der andalusischen Regierung Elias Bendodo hat ein Notfall-Treffen des Expertenrats angekündigt.
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Covid-Pass für Restaurants in Andalusien rückt näher

Es hat nicht lange gedauert: Nachdem der andalusische Oberste Gerichtshof (TSJA) erst am Dienstag grünes Licht für die obligatorische Vorlage eines Covid-Passes für Krankenhäuser, Gesundheitszentren und Seniorenheime gegeben hat, soll diese Maßnahme nun angesichts der steigenden Inzidenzen in der Region auch auf die Gastronomie und das Nachtleben ausgeweitet werden. Das gab der andalusische Pressesprecher Elias Bendodo auf einer Pressekonferenz bekannt.

Bendodo erklärte, dass die Vorlage des Passes beim Gerichtshof beantragt werde, nachdem der Expertenrat gestern in einer Eilsitzung sein OK gegeben hat. „Die Gastronomie und das Nachtleben haben am meisten unter der Pandemie gelitten. Sie selbst haben um die Einführung des Covid-Passes gebeten, um weiterhin geöffnet bleiben zu können“, sagte Bendodo.

Sollte der Gerichtshof der Maßnahme zustimmen, würde auch für die Gastronomie in Andalusien die 3G-Regel – geimpft, genesen oder getestet – gelten.

Die Verwendung des Passes und das 3G-System setzen sich in Spanien allmählich durch. Zahlreiche Regionen haben von den Gerichten bereits die Genehmigung erhalten, dass das Dokument als Sicherheitsausweis für den Zugang zu bestimmten Orten und Aktivitäten dient, darunter Galicien, Aragonien, die Balearen, Murcia, Katalonien und Navarra.

Omikron-Variante auch in Andalusien festgestellt

Inzwischen wurden in Andalusien die ersten drei Fälle des Coronavirus in der Variante Omikron festgestellt. Zwei dieser Fälle wurden in der Provinz Cádiz und der andere in Almería gemeldet. Darüber hinaus untersucht der andalusische Gesundheitsdienst vier weitere Verdachtsfälle, die auf die in Südafrika entdeckte Variante zurückzuführen sein könnten, wie der andalusische Gesundheitsminister Jesús Aguirre erklärte.

Quellen: Junta de Andalucía, Diario SUR, Opinion de Málaga.

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