Spanien stuft ganz Deutschland wieder als Risikogebiet ein

Regelung gilt ab Montag, 23. August. Wer weder geimpft noch genesen ist, muss bei der Einreise einen negativen Coronatest mitbringen.

Einreise nach Spanien aktuell
Wer nach Spanien, also auch nach Málaga reist, muss geimpft, genesen oder getestet sein.

Einreise nach Spanien aktuell: Geimpft, genesen oder getestet

Das spanische Gesundheitsministerium hat ganz Deutschland aufgrund der steigenden Infektionszahlen wieder zum Risikogebiet erklärt. Bisher waren nur Hamburg, Berlin, Saarland, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein als Risikogebiete eingestuft worden. In Österreich waren bereits Salzburg, Wien, Tirol und Vorarlberg Risikogebiete, hinzugekommen sind jetzt noch Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark. Die Schweiz gilt komplett als Risikogebiet. Die Regelung gilt ab Montag, 23. August und zunächst für sieben Tage.

Für geimpfte und genesene Reisende mit dem entsprechenden Nachweis ändert sich durch die neue Einstufung nichts. Lediglich nicht Geimpfte müssen nun wieder einen negativen Coronatest vorlegen. Dabei kann zwischen Antigen- oder PCR-Test gewählt werden. Ersterer darf nicht älter als 48 Stunden, der PCR-Test nicht älter als 72 Stunden sein. Die Regelung gilt für alle Reisende ab dem 12. Lebensjahr.

Alle Reisenden, egal ob sie die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen, müssen das Einreiseformular von Spain Travel Health ausfüllen. Die aktuelle Liste mit weiteren Risikogebieten aus Spanien finden Sie unter diesem Link.

In ganz Spanien wird die Lage seit Wochen immer besser. In allen autonomen Regionen, darunter Andalusien, gehen die Inzidenzen stetig zurück. Inzwischen sind auch knapp 70 Prozent der Spanier vollständig geimpft.

Deutschland behält Andalusien auf der Risikoliste

Auch in Deutschland wurde neu über das Infektionsrisiko im Ausland entschieden. Das deutsche Robert-Koch-Institut stufte mehrere spanische Regionen auf der Corona-Skala wieder herunter, nicht aber Andalusien, welches Hochrisikogebiet bleibt. Seit Sonntag, 22. August, gelten die autonomen Gemeinschaften Asturien, Kastilien-La Mancha, Katalonien, Valencia sowie die Kanarischen Inseln nicht mehr, wie die anderen Regionen Spaniens, als „Hochrisikogebiet“. Nicht oder unvollständige geimpfte oder genesene Reisende müssen demnach nach ihrer Rückkehr aus diesen Regionen nicht mehr in eine mindestens fünftägige Quarantäne. Einen negativen Corona-Test müssen sie aber weiterhin vorweisen. Das digitale Einreiseformular muss von jedem Einreisenden nach Deutschland ausgefüllt werden.

Quellen: Spanisches Gesundheitsministerium, RKI. 

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