
Hafen Málaga stärkt Zusammenarbeit mit Deutschland
Der Hafen Málaga setzt seine Internationalisierungsstrategie weiter fort und stärkt die wirtschaftlichen Beziehungen zu Deutschland.
Die Fundación Málagaport, die Asociación de Consignatarios y Empresas Portuarias de Málaga (ACEMAR) sowie das Deutsche Wirtschaftsforum Andalusien (DWA) haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um das maritime und logistische Unternehmensökosystem Málagas gezielt bei deutschen Unternehmen und Hafenstandorten zu fördern.
Die Vereinbarung entstand als Ergebnis eines institutionellen Besuchs am 13. Mai 2026 im Hafen von Málaga. Eine Delegation des DWA besichtigte gemeinsam mit dem deutschen Konsul für Andalusien, Ceuta und Melilla, Franko Stritt Grohe, die Hafenanlagen und führte Gespräche über zukünftige wirtschaftliche Kooperationen zwischen Deutschland und Spanien.
Das Abkommen sieht die Entwicklung gemeinsamer Projekte vor, die insbesondere die technologischen und wirtschaftlichen Kompetenzen der beteiligten Unternehmen stärken sollen.
Schwerpunkte bilden dabei die Digitalisierung logistischer Prozesse, die Dekarbonisierung des Hafenwesens sowie nachhaltige Unternehmensstrategien.
Darüber hinaus sollen künftig regelmäßig wirtschaftliche Netzwerktreffen und Kooperationsveranstaltungen organisiert werden.
Hafen Málaga als strategischer Logistikstandort
Carlos Rubio Basabe, Präsident der Hafenbehörde von Málaga und der Fundación Málagaport, betonte, dass die Vereinbarung den Austausch mit deutschen Unternehmen fördern und neue Synergien schaffen solle.
Ziel sei es, den Handelsverkehr mit Ursprung oder Ziel Málaga und seinem wirtschaftlichen Hinterland weiter auszubauen.
Auch César Cegarra, Präsident von ACEMAR, sieht in der Kooperation großes Potenzial. Durch die engere Zusammenarbeit könnten bedeutende deutsche Hafenstandorte wie Hamburg, Bremen oder Kiel stärker mit dem Hafen Málaga vernetzt werden.
Dies eröffne neue Möglichkeiten für den Warenverkehr sowie für Investitionen deutscher Unternehmen und Reedereien und stärke die Rolle Málagas als logistisches Drehkreuz im Süden Europas.
Fernando Frühbeck, Präsident des Deutschen Wirtschaftsforums Andalusien, verwies auf die jahrhundertealten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Málaga und Deutschland. Bereits der Handel mit Wein und Rosinen habe enge Verbindungen geschaffen.
Das DWA wolle diese historischen Beziehungen weiterentwickeln und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Unternehmen beider Länder nachhaltig fördern.
Über die beteiligten Organisationen
Die Fundación Málagaport ist eine private, gemeinnützige Stiftung, die den maritim-portuären Standort Málaga als strategischen Wirtschaftsraum für Logistik, Tourismus, Innovation, Ausbildung und Nachhaltigkeit fördert.
ACEMAR vertritt seit 1978 die Interessen der Hafenagenturen und Hafenunternehmen in Málaga und setzt sich für die Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung des Hafens ein.
Das Deutsche Wirtschaftsforum Andalusien (DWA) wurde 2022 gegründet und engagiert sich für die Förderung der wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen Andalusien und Deutschland.
Besuch auf der Messe DES Show
Zum anderen besuchte am gleichen Tag eine Delegation von Mitgliedsunternehmen und Partnern des DWA die Technologiemesse DES Show, eine der wichtigsten internationalen B2B-Veranstaltungen rund um die Auswirkungen neuer Technologien auf Unternehmenstransformation und Wachstum.
Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere Künstliche Intelligenz und die Industrie 4.0.

























































