Lebensmittelbank Bancosol startet heute große Hilfsaktion in Málaga

Die Kampagne, um Lebensmittel für Bedürftige zu sammeln, findet zum ersten Mal virtuell statt.

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Bancosol Aktion in Málaga
Bancosol hat viele freiweillige Helfer. Sie bereiten wie hier auf dem Bild von der Kampagne 2019 die Verteilung der Lebensmittel vor. Foto: Bancosol.

Bancosol unterstützt seit 1998 Menschen in der Provinz Málaga

Die Lebensmittelbank Bancosol startet am heutigen Montag (16. November) bis zum 22. November ihre große Hilfsaktion (Gran Recogida) für das Jahr 2020. In den vergangenen Jahren hatten Freiwillige in den großen Supermärkten unverderbliche Lebensmittel wie Reis, Milch oder Olivenöl gesammelt. Wegen der Hygienebestimmungen in Zeiten von Covid-19 ist dies laut Bancosol in diesem Jahr nicht möglich.

Deshalb kann man in der Zeit vom 16. bis 22. November Geld online über BIZUM mit dem Code 00887 spenden oder auch Geldspenden auf ein Bancosol-Konto (siehe Grafik links) überweisen. Bancosol Gran recogida in MalagaDie Lebensmittelbank hofft, etwa 700.000 Euro zu erhalten, um 1,2 Millionen Kilogramm Lebensmittel einkaufen und an bedürftige Familien weitergeben zu können. Die Lebensmittel werden über 176 Hilfsorganisationen verteilt. In der Provinz Málaga ist die Zahl der Bedürftigen seit März 2020 von 36.000 auf über 50.000 gestiegen.
Bancosol-Präsident Diego Vázquez erklärte gegenüber dem spanischen Radiosender Cope, dass man Schwierigkeiten habe, dem wachsenden Bedarf an Lebensmitteln gerecht zu werden. Er glaubt aber daran, dass die jetzige Hilfsaktion Rekorde brechen wird: “Es werden viele Menschen sein, die helfen. Die Gesellschaft Málagas ist solidarisch, und wann immer ihre Mitarbeit erforderlich ist, steht sie auf der Seite der Schwächsten.“

Die Banco de Alimentos de la Costa del Sol (Bancosol) ist eine gemeinnützige Einrichtung, die dem spanischen Verband der Lebensmittelbanken (FESBAL) angehört. Sie wurde 1998 auf dem Gelände des Großmarktes Mercamalaga mit dem Ziel gegründet, die von der Agrar- und Nahrungsmittelindustrie in der Provinz erwirtschafteten Überschüsse zu sammeln und an bedürftige Familien, oft mit kleinen Kindern, zu verteilen, die sich keine tägliche warme Mahlzeit am Tag leisten konnten.

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