Restriktionen in Andalusien: Verlängerung bis 10. Dezember

Alles bleibt wie bisher. Ministerpräsident Juan Manuel Moreno hat nur zwei neue ergänzende Maßnahmen vorgestellt

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Restriktionen in Andalusien

Neu: Essen kann bis 21.30 Uhr abgeholt werden, Spielzeugläden dürfen bis 20 Uhr öffnen

Die andalusische Regierung hat beschlossen, die bisher geltenden Restriktionen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 10. Dezember aufrechtzuerhalten. Das erklärte Ministerpräsident Juan Manuel Moreno im Anschluss an eine Sitzung des Expertenausschusses am heutigen Sonntag gegenüber der Presse.

Nach einer Auswertung der Ergebnisse von zwei Wochen komme man zu dem Schluss, dass es zwar eine Verbesserung gebe und die Kurve sowohl bei den Infektionen als auch bei den hospitalisierten Patienten merklich abnehme. Dennoch, so Moreno, sei dies nicht ausreichend. Seine Regierung hat daher beschlossen, mit einigen kleinen Abweichungen die zunächst bis zum 23. November geltenden Restriktionen bis zum 10.Dezember fortzusetzen.

Konkret bedeutet dies:

  • die Grenzen von Andalusien zu anderen Regionen bleiben weiterhin geschlossen
  • Innerhalb Andalusiens dürfen alle 785 Gemeinden nur mit berechtigten Gründen wie dem Weg zur Arbeit, zum Krankenhaus oder zum Arzt, zur Betreuung von Senioren und Minderjährigen etc. bereist werden
  • Die nächtliche Ausgangssperre ist wie bisher von 22 Uhr bis 7 Uhr
  • Die Schulen bleiben geöffnet
  • Universitäten arbeiten weiterhin online
  • Alle nicht-essentiellen Geschäfte und Aktivitäten, darunter Bars und Restaurants, müssen wie bisher um 18 Uhr schließen.
    Zwei neue Maßnahmen bieten hier eine gewisse Erleichterung für den Gastronomie– und Einzelhandelssektor: Restaurants müssen für den Publikumsverkehr weiterhin um 18 Uhr schließen, können danach aber Essen vorbereiten, welches die Kunden bis 21.30 Uhr abholen können. Dies war bisher nicht erlaubt. Außerdem darf der Spielwarenhandel bis 20 Uhr öffnen, um zu vermeiden, dass sich die Einkäufe auf einige wenige Termine vor Weihnachten konzentrieren.

Juan Manuel Moreno erklärte gegenüber der Presse, dass zum Zeitpunkt der Entscheidungen das Hauptziel sei, Leben zu retten. Man werde aber immer ein Gleichgewicht anstreben, um die „von den Beschränkungen betroffene Wirtschaft zu retten.“ Zum Thema Weihnachten sage Moreno: „Weihnachten wird nicht dasselbe sein wie im Vorjahr, das wissen wir bereits alle“. Das Ziel seiner Regierung sei es, sofern es die Daten erlauben, den Verkehr zwischen den andalusischen Provinzen spätestens zu den Feiertagen wieder freigeben können.

Quellen: Junta de Andalucia. Málaga Hoy, Diario SUR.

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