Die Stadt Málaga beschließt dreijähriges Moratorium für Ferienwohnungen und Hotels

Illegale Ferienwohnungen in Málaga

Der Stadtrat von Málaga hat ein dreijähriges Moratorium für neue Ferienwohnungen und Hotels auf Wohnbauland beschlossen, das in Kraft tritt, sobald der Beschluss im Amtsblatt der Provinz (BOP) veröffentlicht wird.

Stadträtin Carmen Casero von der regierenden Volkspartei PP bezeichnete die Maßnahme als letzten Baustein eines Pakets, mit dem die touristische Nutzung von Wohnraum eingedämmt werden soll.

Ursprünglich wollte Bürgermeister Francisco de la Torre Vier- und Fünf-Sterne-Hotels von der Regelung ausnehmen, scheiterte damit jedoch an einem Gutachten der städtischen Rechtsabteilung. Der Baustopp gilt deshalb für sämtliche Formen touristischer Unterkünfte, von Ferienwohnungen bis zu Hotels jeder Kategorie.

Neben dem Moratorium verabschiedete der Stadtrat auch strengere Vorgaben für die Umwandlung von Ladenlokalen im Erdgeschoss in Wohnraum. Künftig darf die Raumtiefe höchstens das Doppelte der Fassadenbreite betragen, damit ausreichend Tageslicht in die Wohnung gelangt, und ein direkter Zugang von Wohnräumen zu Lagerräumen innerhalb derselben Immobilie ist nicht mehr zulässig.

Für Zwischengeschosse und Lofts gelten zudem neue Mindesthöhen von 2,30 Metern unterhalb und 2,50 Metern oberhalb der Geschossdecke, wobei eine als Wohnraum genutzte Empore mindestens 8,75 Quadratmeter groß sein muss.

Quellen: Diario SUR, Málaga HOY

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