Marbella lässt zwei gerettete Karettschildkröten ins Mittelmeer frei

Karettschildkröten in Marbella
Foto: Ayuntamiento de Marbella

Karettschildkröten in Marbella

Die beiden Karettschildkröten Pepa und Hulia sind nach monatelanger Rehabilitation in Marbella wieder aufs offene Meer gebracht worden.

Die beiden Tiere hatten ihre Behandlung erfolgreich abgeschlossen, Fachleute erklärten sie für tauglich, in ihren natürlichen Lebensraum zurückzukehren.

Die Tiere stammen aus den Provinzen Málaga und Almería. Beide waren in Situationen gefunden worden, die ihr Überleben ernsthaft gefährdeten. Tierärzte und Spezialisten haben sie seither betreut, bis sie wieder fit fürs Mittelmeer waren.

Intensive Pflege für Pepa und Hulia

Pepa wurde am 4. März 2026 an einem Strand in Rincón de la Victoria gefunden, zunächst von SEPRONA-Beamten geborgen. Bei ihrer Aufnahme wog sie 4,3 Kilo und litt unter schwerer Dehydrierung, Auftriebsproblemen und einer Lungenbeteiligung. Sie brauchte intensive tierärztliche Behandlung und wurde per Sonde ernährt.

Hulia wurde am 30. Juni an einem Strand nahe Retamar in Almería entdeckt, schwer verstrickt in Reissäcke und anderen Meeresmüll. Das Material hatte sich um Hals und alle vier Flossen gelegt und Verletzungen durch Einschnürung verursacht.

Bei der Aufnahme war sie zudem in schlechtem Zustand und dehydriert, ihr Gewicht lag bei 6,3 Kilo. Nach tierärztlicher Behandlung und einem Rehabilitationsprogramm erholte sie sich gut.

Beide Tiere wurden mit einem Boot vom Sporthafen Virgen del Carmen aus mehr als zwei Seemeilen vor die Küste gebracht. Erst nachdem alle Kontrollen bestätigt hatten, dass sie sich selbstständig im Mittelmeer zurechtfinden können, erfolgte die Freilassung. Damit endet für Pepa und Hulia ein monatelanger Weg aus Pflege und Rehabilitation zurück in die Freiheit.

Quelle: Ayuntamiento de Marbella

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